<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>Quevita - Liebe dein Leben</title>
    <link>http://beta.quevita.com/</link>
    <copyright>&#169; Quevita AG, Langenthal 2009</copyright>
    <managingEditor>support@quevita.com</managingEditor>
    <description>Die Health-Style-Community</description>
    <language>de</language>
    <item>
      <title>Metabolische Fitness II</title>
      <description>&lt;p&gt;Von Dr. med. J&#252;rg Kuoni&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#220;ber Faulenzer, Geparden und Pfuhlschnepfen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine Ahnung, was eine &lt;strong&gt;Pfuhlschnepfe&lt;/strong&gt; ist? Hatte ich auch nicht, als ich den Bericht las! Ich musste den  niedlichen Rekordhalter auch zuerst googeln, um mir ein Bild zu machen.  Die Pfuhlschnepfe h&#228;lt unangefochten den Weltrekord im Ausdauerbereich.  Sie fliegt nonstop, ohne Nahrungs- und Fl&#252;ssigkeitsaufnahme 12'000 km  weit, ja, richtig: zw&#246;lf tausend Kilometer! Und zwar von Alaska bis  Neuseeland.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem &lt;strong&gt;Gepard&lt;/strong&gt; sind wir alle auf Du, von der Mittelschule erinnern wir uns, dass er  der unbestrittene Rekordhalter im Tempolauf ist. Mit bis zu 120 km/h  saust er hinter der Gazelle her. Allerdings h&#228;lt er das Tempo gerade mal  &#160;2-3 Minuten durch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir  Menschen sind weder besonders schnell noch sehr ausdauernd. Von der  Evolution her bestand auch keine Notwendigkeit dazu, sie er&#246;ffnete uns  mit der Entwicklung unseres Gehirns eine andere &#246;kologische Nische: Wie  die Menschheitsgeschichte zeigt, war Schlauheit das bessere Tool als  Geschwindigkeit oder Ausdauer. Unsere Intelligenz ist leider unterdessen  ein zweischneidiges Schwert: Wir sind nicht nur eine Gefahr f&#252;r unsere  Umwelt geworden, wir gef&#228;hrden mit unserm gewaltigen Know-how auch  unsere Gesundheit. Damit kommen wir zum &lt;strong&gt;Faulenzer.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum soll Faulenzen nicht gesund sein?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die  meisten unter uns verdienen sich ihr Leben sitzend am Bildschirm. Ob  mit &#214;V oder im Stau, der Arbeitsweg ist nicht mehr derjenige des J&#228;gers  und Sammlers. Am Feierabend wollen wir dann doch mal die Beine hoch  lagern&#8230;&#8230;&#8230;Allenthalben wird doch das Lob des Faulenzens gesungen.  Faulenzer-Hotels preisen Faulenzer-Oasen an, Hermann Hesse hat &#8222;Das Lob  des Nichtstuns&#8220; geschrieben und Mark Twain war eloquenter Lobredner der  Faulenzerei. Doch Vorsicht! Weder Poeten noch Hoteliers sind  ausgewiesene Fachleute in Sachen Faulenzerei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch gibt es diese &#252;berhaupt? Es gibt sie!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&#8222;Zu  wenig k&#246;rperliche Aktivit&#228;t und zuviel Sitzen: Physiologie des  Nichtstuns und die Notwendigkeit neuer Empfehlungen bez&#252;glich  k&#246;rperlicher Inaktivit&#228;t&#8220; &lt;/strong&gt;heisst  eine bahnbrechende Arbeit, die 2008 erschien.* Darin wird nachgewiesen,  dass die sitzend verbrachte Zeit ein Risikofaktor ist f&#252;r  Herzkreislaufkrankheiten, Diabetes und einige Krebserkrankungen. Und  zwar unabh&#228;ngig davon, ob wir am Abend noch eine Runde drehen. Fazit:  Stundenlanges Sitzen ohne ein paar kurze aktive Pausen gef&#228;hrdet die  Gesundheit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau zum gleichen Resultat kommen zwei weitere Untersuchungen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8222;Erh&#246;htes  Risiko von Stoffwechsel- und Herzkreislaufkrankheiten durch zunehmenden  TV-Konsum&#8220; ** und &#8222;Zeit am Bildschirm, Sterberisiko und  Herzkreislaufkrankheiten&#8220;.*** Alle drei Untersuchungen erschienen in  schwergewichtigen Fachzeitschriften, und alle kommen zum selben  Resultat: Sitzdauer am TV oder am Computer und Risiko f&#252;r vorzeitigen  Tod oder f&#252;r Herzkreislaufkrankheiten h&#228;ngen eng zusammen. Auch bei  Personen, die 2-3 mal/Woche ihre Jogging-Schuhe anziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das  gr&#246;sste Organ des Menschen ist die Muskulatur. Diese will gebraucht  sein, sonst verk&#252;mmert sie. Die Muskulatur ist aber nicht nur unser  Motor, sie ist auch unser gr&#246;sstes Stoffwechselorgan. Der Stoffwechsel  ist aber nicht nur w&#228;hrend des Joggens aktiviert sondern immer dann,  wenn wir uns bewegen. Und das sollen wir m&#246;glichst oft w&#228;hrend des  Tages! Wir sind stoffwechselm&#228;ssig gesund, also metabolisch fit, wenn  wir uns mehrmals am Tag, zusammen aber mindestens 30 Minuten bewegen.  Eine Jogging Runde am Abend ist OK aber nicht alleinseligmachend! Ein  Marathon ist gut f&#252;rs Ego aber nicht zwingend f&#252;r die Gesundheit. Wie  sagte doch schon Paracelsus vor gut 500Jahren: Alles ist Gift und nichts  ist Gift, allein die Dosis macht, ob etwas Gift ist. Genau genommen  gilt der Satz universal: f&#252;r&#8217;s Essen, f&#252;r die Arbeit, das Training &#8211; das  wissen wir, aber er trifft auch zu f&#252;r Dinge, von denen wir nicht  erwarten, dass ein Zuviel gesundheitssch&#228;digend sein k&#246;nnte, wie Wasser,  Liebe uvm, und&#160; ja, oft hat man das Gef&#252;hl sogar f&#252;r die Religion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r diejenigen, die&#8217;s genau wissen m&#246;chten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* &#160;Current Cardiovascular Risk Reports 2008&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;** Medicine and Science in Sports and Exercise 2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*** Journal of the American College of Cardiology 2011&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/20319</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/20319</guid>
      <pubDate>Mon, 04 Apr 2011 18:26:59 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>running.COACH-Weekend mit Viktor R&#246;thlin und Christian Belz</title>
      <description>&lt;p&gt;Liebe L&#228;uferinnen und L&#228;ufer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf vielfachen Wunsch haben wir uns dazu entschieden, unser Angebot nicht nur virtuell, sondern auch physisch anzubieten. Im Rahmen eines Weekends erwarten dich Ende Mai und Anfang Juli wertvolle Tipps und Tricks, wichtige Theorie-Inputs &#252;ber Trainingsaufbau und Trainingsplanung, die Wettkampfvorbereitung, Technikkorrekturen und vieles mehr. Das Programm sieht einen bunten Mix von Theorie und Praxis vor, bei welchem du von der reichen Erfahrung von Viktor R&#246;thlin oder Christian Belz profitieren kannst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Austragungsort haben wir die Infrastruktur der Thermalquellen Bad Zurzach ausgew&#228;hlt, weil in unseren Augen neben dem Training auch die Erholung nicht zu kurz kommen darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Infos findest du &lt;a href=&quot;http://www.badzurzach.info/runningcoach-weekends.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Wir empfehlen eine rasche Anmeldung. Die Teilnehmerzahl ist limitiert.&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/20311</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/20311</guid>
      <pubDate>Tue, 22 Mar 2011 14:05:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Metabolische Fitness</title>
      <description>&lt;p&gt;Von Dr. med. J&#252;rg Kuoni&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8222;Blut, Schweiss und Tr&#228;nen&#8220; soll Churchill seinen Landsleuten nach seiner Wahl zum Premier versprochen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Schweiss, gelegentlich Tr&#228;nen und nicht ganz selten Blut sieht man im Ziel von Marathons oder Gigathlons oder wie die modernen Gladiatorenk&#228;mpfe alle heissen m&#246;gen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leiden scheint f&#252;r viele der Teilnehmer Teil des Vergn&#252;gens zu sein. Fitness ist die Religion unserer Generation, je mehr desto besser. In einschl&#228;gigen Heftlis finden sich Lauf-&#8222;Events&#8220; vom Januar bis zum Dezember, &#8222;wunderbare Landschaften inklusive&#8220;. Allein, wenn man die Gesichter der Teilnehmenden betrachtet, leuchtet daraus nicht Landschaftsgenuss sondern Leiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie viel muss man eigentlich leiden, um &#8222;fit&#8220; zu sein?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist ein Faultier fit, obwohl es sich ein paar Meter pro Tag bewegt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie je einen Tiger oder einen L&#246;wen joggen gesehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8222;Fit&#8220; ist die Verballhornung oder sogar der Missbrauch eines Begriffs, den Darwin gepr&#228;gt hat. Mit &#8222;Survival of the Fittest&#8220; meinte er aber keineswegs, dass der- oder diejenige die h&#246;chsten &#220;berlebenschancen hat, der/die am weitesten oder am schnellsten rennen kann. Sondern derjenige, der sich am besten seiner Umgebung anpassen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darum eben ist ein Faultier &#8222;fit&#8220;: es ist seiner Umgebung optimal angepasst. Obwohl keineswegs zuoberst in der Nahrungskette, ist es durch seine unscheinbare Existenz in den &#196;sten vor Feinden einigermassen sicher. Es bewegt sich seit Millionen von Jahren im Zeitlupentempo durch die Baumkronen im tropischen Regenwald und frisst seit Millionen von Jahren dasselbe: Bl&#228;tter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und Tiger und L&#246;wen, Paradigmen von Kraft und Schnelligkeit? Beides Super-Kurzstreckenathleten (vor allem die Weibchen!), Ausdauer null. Entweder ist die Gazelle oder das&#160; Zebra in ein bis zwei Minuten erlegt oder der Hunger nagt weiter in der Magengrube, bis zur n&#228;chsten Gelegenheit. War die Jagd erfolgreich, wird erstmal ausgiebig gespiesen und nachher geschlafen, durchschnittlich 18 Stunden pro Tag. Keine unn&#246;tige Bewegung. Wozu auch Kalorien verbrauchen, die man sich nachher m&#252;hselig wieder erjagen muss? Gefressen wird seit Urzeiten dasselbe: Fleisch und Fett.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir Menschen? Waren mal J&#228;ger und Sammler, w&#228;hrend zwei bis drei Millionen Jahren optimal angepasst. Als Omnivoren sehr flexibel, als Coctivoren (Gekocht-Fresser) lernten wir die Nahrung bis zur letzten Kalorie auszunutzen. Wurde die Nahrung knapp, wechselten wir den Standort. Nahrung sammeln hiess aber viele Kilometer gehen, jeden Tag. F&#252;r die Jagd waren wir viel zu langsam. Aber wir entwickelten ein Gehirn, wir lernten Fallen zu stellen oder in Gruppen die Tiere zu treiben, bis sie, ersch&#246;pft, eine leichte Beute waren. Vielleicht mal ein kurzer Sprint f&#252;r den Gnadenstoss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist also unser genetisches Programm: ausser Gras k&#246;nnen wir fast alles fressen, die Nahrung beschafften wir uns, indem wir stundenlang durch W&#228;lder und Steppen streiften. Heute soll die durchschnittlich Gehstrecke noch 600 m t&#228;glich betragen: wir&#160; haben uns eine Umgebung geschaffen, die das Gehen fast &#252;berfl&#252;ssig macht, ein v&#246;lliger &#8222;Misfit&#8220;. Muskeln und Gelenke degenerieren. Das Herzkreislaufsystem bleibt 24 Stunden im Ruhemodus. Der Stoffwechsel (Metabolismus) verk&#252;mmert, Zucker- und Fettstoffwechselst&#246;rungen sind die Konsequenz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Blut, Schweiss und Tr&#228;nen k&#246;nnen wir jedoch Gegensteuer geben. T&#228;glich ein paar Kilometer gehen, m&#246;glichst in zwei oder drei Portionen. Wer Lust und ein stabiles Chassis hat, darf auch joggen. Im B&#252;ro m&#246;glichst oft aufstehen, Stehungen statt Sitzungen etc etc, der Alltag bietet viele M&#246;glichkeiten, man muss sie nur wahrnehmen. Das gen&#252;gt, um den Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen, um metabolisch fit zu sein. Metabolische Fitness ist die Basis f&#252;r eine robuste Gesundheit. F&#252;r den Bewegungsapparat ist die Dosis etwas knapp, und das Herzkreislaufsystem braucht ein paar zus&#228;tzliche bits. Auch diese sind aber ohne Leiden zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dar&#252;ber das n&#228;chste Mal!&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/20295</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/20295</guid>
      <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 18:06:46 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Tag aus dem Leben des inneren Schweinehundes</title>
      <description>&lt;p&gt;Von Dr. med. J&#252;rg Kuoni&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lieber innerer Schweinehund!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle verlangen von mir, dass ich Dich &#8222;austreibe&#8220;, dass ich Dich &#8222;&#252;berwinde&#8220; und vieles mehr, was ich Dir gar nicht alles sagen m&#246;chte. Schliesslich haben wir ein langes gemeinsames Leben hinter uns, und, so Gott will,&#160; noch einige gl&#252;ckliche Jahre vor uns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was haben die nur immer gegen Dich? Du tust keinem was zuleide, kl&#228;ffst oder grunzst niemanden an, Du st&#246;rst nicht mehr als mein Schatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen wir einmal in Ruhe zu verstehen, warum man einen Keil zwischen uns treiben m&#246;chte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am&#160; &lt;strong&gt;Morgen &lt;/strong&gt;geht&#8217;s schon los. Ich wache auf, g&#228;hne ein bisschen, und schon donnert das Gesundheitsf&#246;rderungs-&#220;ber-Ich:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Heute wird gejoggt, mein Freund, versuch ja nicht, Dich wieder zu dr&#252;cken!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sachte, meint der innere Schweinheund, die Stresshormone sind beim Erwachen am h&#246;chsten, also gar kein Grund, jetzt auch noch den Overdrive einzulegen! Mach einen sch&#246;nen Spaziergang durch den Wald und geniess die Natur! &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aber n&#252;chtern joggen am fr&#252;hen Morgen bringt doch die Fettverbrennung in Schwung, wende ich, unterdessen schon fast wach, ein, das stand k&#252;rzlich in den &#8222;Fitness News&#8220;! &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Brav gelernt, meint der innere Schweinhund, aber Fett kannst Du fast den ganzen Tag verbrennen, wenn&#160; Du nicht dauernd snackst. Also steh jetzt auf und geh eine Viertelstunde durch die Natur, so wirst Du richtig wach und hast nachher noch Zeit zum Duschen und in&#160; Ruhe Dein Fr&#252;hst&#252;ck zu geniessen!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Mittag &lt;/strong&gt;geht&#8217;s dann weiter. Mein Gesundheitsf&#246;rderungs-&#220;ber-Ich wird wieder laut und fordernd.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Am Morgen hast Du gekneift, mein Lieber, jetzt aber ab in den Fitness-Klub! Schliesslich hast Du ein Abo!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;OK! Meint der innere Schweinehund, eine halbe Stunde Krafttraining in Ruhe, dann hast Du noch eineinhalb Stunden Zeit f&#252;r den Lunch. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wozu soll ich denn solange lunchen? Wenn schon in den Fitness-Klub, dann grad noch eine Stunde Spinning! F&#252;r den Lunch gen&#252;gen 30 Minuten!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du hast jetzt&#160; vier Stunden intensiv gearbeitet, jetzt ist Regeneration angesagt! Also kein Steh-Imbiss um die Ecke sondern ein Lunch mit Freunden in der netten Gaststube gut zehn Minuten vom B&#252;ro!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so geht&#8217;s dann auch am Abend. Mein Gesundheitsf&#246;rderungs-&#220;ber-Ich fordert wieder einen Beitrag, aber ich bin schlapp.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Schon wieder diese faulen Ausreden! Das wird b&#246;se enden! Herzkreislauf-Krankheiten, Alzheimer, Du wirst es noch bereuen! Verlust an Lebensqualit&#228;t, an Lebensjahren. Und denk an die Krankenkassenpr&#228;mien!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schon gut, meint jetzt der innere Schweinehund, geh jetzt zu Fuss nach Hause und mach Deinen Kopf wieder klar! &#160;Wenn er noch nicht ganz klar ist, leg noch eine Runde dazu! Und geniess Deinen Feierabend. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich w&#252;rde soviel mehr tun ohne Dich, lieber innerer Schweinehund! Mehr Jogging, mehr Sport, weniger Herumh&#228;ngen. Ich will mich bessern! Lieber innerer Schweinehund, willst Du mich wirklich vorzeitig ins Grab bringen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt h&#246;r mir mal gut zu! meint dieser pl&#246;tzlich ganz ernst. Der Mensch ist ein Bewegungstier, kein Zweifel, und wenn Dein Chassis gen&#252;gend stabil ist, darfst Du ruhig joggen, ich w&#228;re da aber eher vorsichtig. Hast Du je einen L&#246;wen joggen gesehen? Der macht ein paar kurze Sprints wenn er Hunger hat, danach schl&#228;ft er, 18 Stunden am Tag, wie Dein Baby. Auch die Gazelle joggt nicht, sie rennt wenn sie davonrennen muss, dann grast sie in aller Ruhe. &#160;Seit drei Millionen Jahren, bis Anfang des 20. Jahrhunderts, war des Menschen t&#228;gliche Gehstrecke 15 &#8211; 20 km, davon darfst Du Dir eine sch&#246;ne Scheibe abschneiden. Oder noch besser zwei oder drei. Aber GEHEN, verstanden? Z&#252;gig gehen ist OK, joggen muss nicht sein, und am St&#252;ck muss es auch nicht sein! Das ist Dein genetisches Programm. Da wir, zumindest in den St&#228;dten, in der Nahrungskette zuoberst sind, brauchen wir nicht mehr davonzurennen. Aber: brauche Deine Muskeln wo immer und wann immer Du kannst, renn auch ruhig mal aufs Tram oder die Treppen hoch. Und denk immer an die ber&#252;hmte &#8222;Harvard Alumni Study&#8220;: den gr&#246;ssten Benefit hatten diejenigen, die sich regelm&#228;ssig moderat bewegten, ehrgeiziges Joggen oder gar Teilnahme an Marathons hatte keinen zus&#228;tzlichen gesundheitlichen Benefit! Ausser vielleicht f&#252;rs Ego.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war beeindruckt. Innere Schweinhunde scheinen belesen zu sein. Die &#8222;Harvard Alumni Study&#8220; hab ich auf der Zunge zergehen lassen und grad noch die &#8222;Aerobic Center Longitudinal Study&#8220; dazugenommen. Meinem &#160; inneren Schweinhund muss ich Recht geben. Fit ist gut, aber mehr ist nicht zwingend besser. Ausser vielleicht f&#252;rs Ego.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img mce_src=&quot;http://www.quevita.com/system/images/content_images/0002/0043/Schweine-Hund.png?1290503257&quot; src=&quot;http://www.quevita.com/system/images/content_images/0002/0043/Schweine-Hund.png?1290503257&quot; alt=&quot;Schweine-hund&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/20048</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/20048</guid>
      <pubDate>Tue, 23 Nov 2010 10:08:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ein besonderes Dankesch&#246;n wartet auf dich...</title>
      <description>&lt;p&gt;Liebe L&#228;uferinnen und L&#228;ufer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir m&#246;chten euch an dieser Stelle  auf unsere spezielle Aktion verweisen, denn wir m&#246;chten ein Zeichen setzen und uns f&#252;r das entgegengebrachte Vertrauen und die  Geduld in den ersten Monaten bedanken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich bis am &lt;strong&gt;15. November 2010&lt;/strong&gt; per Mail mit dem Stichwort &lt;strong&gt;&#8222;Aboverl&#228;ngerung&#8220;&lt;/strong&gt; bei valentin.belz@quevita.net meldet, erh&#228;lt drei Wochen mehr Testzeit  oder eine entsprechende Verl&#228;ngerung des bereits gel&#246;sten Abos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir freuen uns auf die kommende Zeit und darauf, den running.COACH f&#252;r, mit und dank euch weiterzuentwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/19846</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/19846</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 17:15:17 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wieso hat die Schildkr&#246;te das Rennen gegen den Hasen gewonnen?</title>
      <description>&lt;p&gt;Die Fabel von  Aesop kennen Alle: Die Schildkr&#246;te l&#228;sst sich vom Hasen nicht  provozieren, sie schl&#228;gt ihm ein Rennen vor, das sie schliesslich darum  gewinnt, weil der Hase sich weit &#252;bersch&#228;tzt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir alle haben  solche Hasen um uns. Sie nennen uns Couch Potatoes, weil wir nicht am  Morgen in aller Fr&#252;he oder sp&#228;tabends im Wald herumrennen. Sie  bemitleiden uns ein bisschen, weil wir nicht einsehen wollen, dass der  Mensch ein Lauftier und damit zum Rennen geboren ist. Schliesslich  stammen wir von den J&#228;gern und Sammlern ab&#8230;&#8230;. J&#228;ger und Sammler, was  heisst denn das? Die Frauen sammelten Essbares und die M&#228;nner erbeuteten  Tiere? Vielleicht, &#252;ber die damalige Arbeitsteilung wissen wir nicht  viel. Was wir aber sicher wissen: alle Beutetiere waren viel schneller  als wir, keine Chance also, mit unsern schwerf&#228;lligen Steinkeulen oder  Speeren etwas zu erbeuten. Ausserdem war die Gefahr viel zu gross,  selber zur Beute zu werden, schliesslich waren wir in der Nahrungskette  keineswegs zuoberst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Half uns die  Ausdauer? Je schneller das Tier, desto geringer die Ausdauer. Ein Gepard  sprintet gerade mal eine bis maximal zwei Minuten, wenn er sein Gnu in  dieser Zeit nicht erbeutet hat, muss er sich zuerst mal erholen und dann nach etwas Anderem Ausschau halten. Aber auch das Gnu - oder das Reh oder der Hirsch - flieht  nicht unendlich weit. Hier packten unsere Vorfahren ihre Chance: sie  waren viel zu langsam und auch nicht genug ausdauernd, aber sie hatten  mehr Gehirn. In Gruppen konnten sie ihre Beutetiere zu Tode hetzen und  ihnen falls notwendig noch den Gnadenstoss geben. Oder sie lernten,  Fallen zu bauen oder K&#246;der zu legen oder oder..........&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Joggen geh&#246;rte  auf jeden Fall nicht zu ihrem Alltag. Lange Strecken zu gehen jedoch  sicher, und zwar t&#228;glich, zwischendurch vielleicht ein Sprint f&#252;r eine  (meist aussichtslose) Flucht oder ein paar l&#228;ngere z&#252;gige Intervalle f&#252;r  eine Hetzjagd.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesem  Hintergrund d&#252;rfen wir den Hasen unter uns ruhig in die Augen blicken:  Der Fitteste hat keineswegs die l&#228;ngste gesunde Lebenserwartung. Mit  andern Worten, es gibt keine lineare Beziehung zwischen VO2max (maximale  Sauerstoffaufnahme bei Ausbelastung) und gesunder Lebenserwartung. Der  gesundheitliche Benefit regelm&#228;ssiger Bewegung hat wie viel Anderes  einen Grenznutzen: Bis zu einem definierten Aufwand kann der Ertrag  optimiert werden, zus&#228;tzliche Investitionen bringen nur minimalen  Zusatznutzen oder sind sogar kontraproduktiv. Die beiden  epidemiologischen Untersuchungen mit der l&#228;ngsten Beobachtungszeit (die  Aerobic Center Longitudinal Study und die Harvard Alumni Study) belegen  klar, dass regelm&#228;ssige moderate k&#246;rperliche Aktivit&#228;t den gr&#246;ssten  gesundheitlichen Benefit hat. Weder intensives noch extensives Joggen  hat einen zus&#228;tzlichen Nutzen und schon gar nicht die regelm&#228;ssige  Teilnahme an einem Marathon. Wer ein gen&#252;gend robustes Chassis hat und  die notwendige Leidensbereitschaft, darf sich diesen Herausforderungen  stellen. Der Rest soll sich ruhig als &#8222;bekennende Schildkr&#246;ten&#8220; outen:  wir bewegen uns m&#246;glichst oft, und das w&#228;hrend des ganzen Tages. Nach  den Empfehlungen des Expertengremiums des American College of Sports  Medicine ist dies mindestens eine halbe Stunde jeden Tag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der n&#228;chsten  Folge zeigen wir, dass wir damit nicht unbedingt auf der sichern Seite  sind. Am St&#252;ck oder in St&#252;cken, that&#8217;s the question.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Artikel von Dr. med. J&#252;rg Kuoni&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.healthcheck.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.healthcheck.ch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/19650</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/19650</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Oct 2010 15:17:57 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Testemonials gesucht!</title>
      <description>&lt;p&gt;F&#252;r diverse Print- und Onlinemedien &lt;strong&gt;suchen wir dringendst interessierte und begeisterte body.COACH User &lt;/strong&gt;verschiedener Altersklassen, die uns gerne ein paar Zeilen &#252;ber ihre Erfahrungen schreiben w&#252;rden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine solche Geschichte nennt man ein Testemonial (Erfahrungsbericht).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r jeden Bericht von ca. einer halben A4 Seite inkl. einem kleinen Foto bieten wir nach Wahl ein Gratis 3-Monats-Abo f&#252;r den body.COACH oder einen Pedometer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bitte meldet euch bei: susanna.schwab@quevita.net&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzlichen Dank zum Voraus!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Susanna Schwab&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Community Management &amp;amp; Support&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/19649</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/19649</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Oct 2010 15:13:20 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Viktor R&#246;thlin und Christian Belz auf Rang 1 und 2</title>
      <description>&lt;p&gt;Unsere beiden Aush&#228;ngeschilder haben an den Schweizermeisterschaften im Halbmarathon die R&#228;nge 1 und 2 belegt. Die Meisterschaft wurde im Rahmen des internationalen Greifenseelaufs ausgetragen. Gewonnen wurde das Rennen von Abraham Tandoi, dem Trainingspartner von Viktor R&#246;thlin. R&#246;thlin und Belz belegten im Gesamtklassement die Pl&#228;tze 5 und 6.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das n&#228;chste grosse Ziel von Viktor R&#246;thlin ist der New York City Marathon vom 7. November. Seine weitere Vorbereitung sieht Starts &#252;ber die Halbmarathon-Distanz in Lissabon (26. September) und &#252;ber 10 Meilen in Portsmouth (24. Oktober) vor. Christian Belz hat erstmals einen Start am Murtenlauf (3. Oktober) geplant.&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/19319</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/19319</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Sep 2010 15:22:06 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Warum bekommen Faultiere keinen Herzinfarkt und wieso werden Schildkr&#246;ten &#252;ber 100 Jahre alt?</title>
      <description>&lt;p&gt;&#8222;Bewegung,  Bewegung!&#8220; predigen uns amtlich gepr&#252;fte und andere Gesundheitsf&#246;rderer  unabl&#228;ssig. Denn die Strafe f&#252;rs s&#252;ndige Nichtstun steht vor der T&#252;r:  Herzinfarkt, Schlaganfall, Knochenschwund, neuerdings auch noch Krebs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das alles  wegen eines Apfels. Im Paradies durften wir das Nichtstun noch  geniessen, seither sollen wir alles im Schweisse unseres Angesichts...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So kam es denn,  dass unsere Vorfahren zwei oder drei oder vier Millionen Jahre lang ihre  Nahrung suchen mussten. T&#228;glich. Wahrscheinlich zwischen 15 und 20  Kilometer jeden Tag. Wenn in diesem Umkreis nichts mehr zu finden war,  zogen die Horden weiter, in Gruppen von 20 &#8211; 30 sollen die J&#228;ger und  Sammler zusammengelebt haben. Gegessen wurde meist Pflanzliches in Form  von Wurzeln, Fr&#252;chten, N&#252;ssen oder essbarem Gr&#252;nzeugs. Besonders gute  J&#228;ger waren sie nicht, mehrheitlich mussten sie sich mit dem  zufriedengeben, was Raubtiere zur&#252;ckliessen: mit den Karkassen der  Beutetiere. Diese enthielten allerdings etwas ganz Besonderes, was  S&#228;belzahntiger nicht sch&#228;tzten: Knochenmark und Gehirn, wertvolle  Kalorien. Fett vom Feinsten, voll von ges&#228;ttigten Fetts&#228;uren und  Cholesterin, fast ohne einfach oder mehrfach unges&#228;ttigte oder andere  gesunde Fetts&#228;uren. Zum Gl&#252;ck gab es noch keine Ern&#228;hrungsberatung,  sonst w&#228;re die Menschheit wahrscheinlich ausgestorben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegessen wurde, wenn etwas da war. Dann jedoch m&#246;glichst viel, um die n&#228;chste Hungerperiode zu &#252;berstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor rund 10'000  Jahren stellte die Agrar-Revolution unsere Ern&#228;hrung auf den Kopf. Statt  die Nahrungssuche dem Zufall zu &#252;berlassen lernten die Menschen, die  Nahrung anzubauen. Die vagabundierenden Horden wurden sesshaft. Die Jagd  wurde zugunsten der Tierzucht aufgegeben. Doch noch immer wirkte der  Fluch der Vertreibung aus dem Paradies: Nach wie vor erfolgte die  Nahrungsproduktion im Schweisse des Angesichts. Davon emanzipierten wir  uns endlich in der folgenden, der industriellen Revolution. Endlich  wurde k&#246;rperliche Arbeit &#252;berfl&#252;ssig. Dank unserem Gehirn hatten wir die  paradiesischen Verh&#228;ltnisse wieder hergestellt...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch etwas machte  da nicht mit. Erbgut oder Genom heisst dieses Etwas. W&#228;hrend einigen  Millionen Jahren &#252;berlebten immer die t&#252;chtigsten J&#228;ger und Sammler, ihr  Erbgut haben wir in uns. Dieses ist auf reichlich Bewegung ausgelegt,  denn dieses sicherte unser &#220;berleben. Und auf eine betont pflanzliche  Ern&#228;hrung mit etwas Proteinen und reichlich Fett.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darum haben die  Gesundheitsf&#246;rderer teilweise recht: unser Erbgut verlangt nach  Bewegung. Auf das &#8222;welche und wieviel Bewegung&#8220; werden wir in einem  folgenden Beitrag zur&#252;ckkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die  Ern&#228;hrungsberatung ist da eher auf dem falschen Dampfer: Statt reichlich  Pflanzlichem empfiehlt sie uns industriell aufbereitete Kohlenhydrate,  das Fett will sie uns m&#246;glichst auch noch durch Pasta und Kartoffeln  ersetzen, die Proteine sollen von fettarmem Federvieh oder von Fischen  stammen. Das Resultat dieses Massenversuchs kann man sich zB auf einem  amerikanischen Flughafen tausendfach vor Augen f&#252;hren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier geht&#8217;s jedoch um Bewegung, die Ern&#228;hrung &#252;berlassen wir den Fachleuten und mischen uns nur ein, wenn&#8217;s gar zu bunt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieso bekommen  nun die Faultiere keinen Herzinfarkt? Und wieso leben die Schildkr&#246;ten  so lang? Weil ihr Lifestyle den Vorgaben entspricht, die in ihrem Erbgut  festgelegt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das w&#228;re also ein Versuch wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Artikel von Dr. med. J&#252;rg Kuoni&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.healthcheck.ch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.healthcheck.ch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/19202</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/19202</guid>
      <pubDate>Fri, 17 Sep 2010 08:40:47 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>VIKTOR R&#214;THLIN HOLT SENSATIONELL MARATHON-GOLD!</title>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Viktor R&#246;thlin&lt;/strong&gt;, unser Aush&#228;ngeschild des running.COACH wurde hoch &#252;berlegen &lt;strong&gt;Europameister in Barcelona&lt;/strong&gt;. Er verabschiedete sich auf dem letzten Drittel der Marathonstrecke von seinen letzten Gegnern und lief solo in 2:15:31 mit &#252;ber 2 Minuten Vorsprung im Ziel ein. Eine eindr&#252;ckliche R&#252;ckkehr auf die Leichtathletik-B&#252;hne nach einem Jahr mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen (zwei Lungenembolien und eine Fersenoperation).&lt;/p&gt;</description>
      <link>http://www.quevita.com/news/17471</link>
      <guid>http://www.quevita.com/news/17471</guid>
      <pubDate>Sun, 01 Aug 2010 12:50:12 +0200</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>

