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Ganz schön cool...
...Wasser mit den Füßen zu treten. Denn Therapien à la Kneipp stärken das Immunsystem, steigern die Selbstheilungskräfte und können sogar Kopf- oder Regelschmerzen kurierenKneipp, das klingt lange nicht so hip wie Ayurveda oder Yoga. Das klingt nach betagten Herrschaften, die durchs Wasser waten. Vor allem in Bad Wörishofen, wo Pfarrer Sebastian Kneipp vor 150 Jahren mit der Kraft des Wassers Beschwerden heilte. Warum also gilt die alte Tradition heute wieder als modern? „Wasseranwendungen bieten umfassenden Gesundheitsschutz mit wenig Aufwand“, erklärt Dr. Bernhard Uehleke, Forschungsleiter der Abteilung für Naturheilkunde an der Charité in Berlin. „Und sie lassen sich leicht in den Alltag einbauen.“ Kalte Güsse und Bäder regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung, regulieren den Wärmehaushalt. Wer das täglich, über Wochen macht, beugt Infekten vor und wappnet sich gegen Stress. Mehr noch: Viele Anwendungen helfen bei kleinen Alltagsbeschwerden sofort. Wer zu Hause kneippt, braucht nur eine Badewanne, eine Dusche oder einen Schlauch mit sanftem Strahl, ein Waschbecken und ein größeres Gefäß. Im Garten lassen sich Gießkanne, Schlauch und Planschbecken zweckentfremden. Was Kneipp-Neulinge beachten sollten:
- Nicht gleich mit einem Ganzkörperguss starten.
- Wer gerade friert, sollte kalte Güsse meiden.
- Jede Anwendung soll kalt und kurz sein; bleibt das Wärmegefühl danach aus, war der Guss zu lang.
- Bewegung wärmt den Körper schneller auf.
- Kranke, besonderes mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, sollten sich zuvor beim Arzt für Naturheilkunde beraten lassen.









