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Definition
Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen willkürlich mit der optimalen Schwingungsweite der beteiligten Gelenke auszuführen. Beweglichkeit setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Gelenkigkeit und Dehnfähigkeit. Die Gelenkigkeit wird durch die Eigenschaften der Gelenke bestimmt, die Dehnfähigkeit durch Muskeln und Sehnen.
Arten
Beweglichkeit kann unterteilt werden in:
Einflussfaktoren
Die Beweglichkeit wir durch die Faktoren Alter, Geschlecht, Körpertemperatur, Kraft, Ermüdung und Tageszeit beeinflusst.
Nutzen
Das Training der Beweglichkeit hat diverse gesundheitsrelevante Effekte. Gegenüber den Gelenken wirkt es präventiv, indem es Arthrose vorbeugen kann. Auf den ganzen Körper hat es einen haltungsverbessernden Einfluss und kann muskuläre Dysbalancen beseitigen. Der Muskulatur verhilft es zu einer schnelleren Regeneration und wirkt prophylaktisch gegen Verletzungen. Sogar die Psyche profitiert. Das Körpergefühl wird verbessert und das Wohlbefinden gesteigert.
Training
Übungen, welche die Beweglichkeit verbessern, umfassen sowohl Gelenkmobilisations- als auch Muskeldehntechniken.
Betreffend der Mobilisation der Gelenke eignet sich im Gesundheitssport die aktiv-dynamische Methode. Hierbei werden die Bewegungen langsam und gleichmässig über den ganzen Bewegungsumfang durchgeführt. Die Übungen sollten zwischen 5 und 10mal wiederholt werden.
Bezüglich des Dehnens der Muskulatur ist im gesundheitsorientierten Beweglichkeitstraining die passiv-statische Methode (Stretching) relevant. Dabei wird der Muskel nach Erreichen der Dehnstellung nur noch durch kleine Änderungen der Position weiter gedehnt. Dies geschieht entweder durch die Schwerkraft, eigene Muskelkraft, einen Partner oder durch Geräte. Man dehnt so weit, wie es gerade noch angenehm ist. Ein leichtes Ziehen im Muskel ist erlaubt (kein Schmerz). Für eine wirksame Dehnung sind 10-20 Sekunden angemessen. Während des Dehnens wird der normale Atemrhythmus beibehalten.
Hinweise
Häufigkeit: Optimal ist ein tägliches Training, mindestens aber jeden zweiten Tag.
Zeitpunkt: Gut ist ein Beweglichkeitstraining nach stärkerer körperlicher oder sportlicher Anstrengung, aber auch nach längeren Sitzphasen (z.B. Büro oder Auto). Nach längeren inaktiven Phasen sollen die Bewegungen langsam und kontrolliert ausgeführt werden.
Grundsatz: Die Beweglichkeit sollte so weit trainiert werden, dass die natürliche Bewegungsfreiheit der jeweiligen Gelenke gewährleistet ist (keine Hypermobilität).
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen willkürlich mit der optimalen Schwingungsweite der beteiligten Gelenke auszuführen. Beweglichkeit setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Gelenkigkeit und Dehnfähigkeit. Die Gelenkigkeit wird durch die Eigenschaften der Gelenke bestimmt, die Dehnfähigkeit durch Muskeln und Sehnen.
Arten
Beweglichkeit kann unterteilt werden in:
- Allgemeine Beweglichkeit: Eine gute allgemeine Beweglichkeit ist dann vorhanden, wenn in allen Gelenken ein optimales Mass an Mobilität besteht.
- Spezifische Beweglichkeit ist die sportartabhängige Mobilität in bestimmten Gelenken.
- Aktive Beweglichkeit ist die Gelenkmobilität, die durch die eigene Muskelkraft erreicht wird.
- Passive Beweglichkeit ist die Gelenkmobilität, die durch die Wirkung äusserer Kräfte ermöglicht wird.
- Hypermobilität: Darunter verstehet man eine extreme, übermässige Beweglichkeit, die oft mit einem Mangel an Gelenkstabilität verbunden ist.
Einflussfaktoren
Die Beweglichkeit wir durch die Faktoren Alter, Geschlecht, Körpertemperatur, Kraft, Ermüdung und Tageszeit beeinflusst.
Nutzen
Das Training der Beweglichkeit hat diverse gesundheitsrelevante Effekte. Gegenüber den Gelenken wirkt es präventiv, indem es Arthrose vorbeugen kann. Auf den ganzen Körper hat es einen haltungsverbessernden Einfluss und kann muskuläre Dysbalancen beseitigen. Der Muskulatur verhilft es zu einer schnelleren Regeneration und wirkt prophylaktisch gegen Verletzungen. Sogar die Psyche profitiert. Das Körpergefühl wird verbessert und das Wohlbefinden gesteigert.
Training
Übungen, welche die Beweglichkeit verbessern, umfassen sowohl Gelenkmobilisations- als auch Muskeldehntechniken.
Betreffend der Mobilisation der Gelenke eignet sich im Gesundheitssport die aktiv-dynamische Methode. Hierbei werden die Bewegungen langsam und gleichmässig über den ganzen Bewegungsumfang durchgeführt. Die Übungen sollten zwischen 5 und 10mal wiederholt werden.
Bezüglich des Dehnens der Muskulatur ist im gesundheitsorientierten Beweglichkeitstraining die passiv-statische Methode (Stretching) relevant. Dabei wird der Muskel nach Erreichen der Dehnstellung nur noch durch kleine Änderungen der Position weiter gedehnt. Dies geschieht entweder durch die Schwerkraft, eigene Muskelkraft, einen Partner oder durch Geräte. Man dehnt so weit, wie es gerade noch angenehm ist. Ein leichtes Ziehen im Muskel ist erlaubt (kein Schmerz). Für eine wirksame Dehnung sind 10-20 Sekunden angemessen. Während des Dehnens wird der normale Atemrhythmus beibehalten.
Hinweise
Häufigkeit: Optimal ist ein tägliches Training, mindestens aber jeden zweiten Tag.
Zeitpunkt: Gut ist ein Beweglichkeitstraining nach stärkerer körperlicher oder sportlicher Anstrengung, aber auch nach längeren Sitzphasen (z.B. Büro oder Auto). Nach längeren inaktiven Phasen sollen die Bewegungen langsam und kontrolliert ausgeführt werden.
Grundsatz: Die Beweglichkeit sollte so weit trainiert werden, dass die natürliche Bewegungsfreiheit der jeweiligen Gelenke gewährleistet ist (keine Hypermobilität).
Autor: vivit gesundheits ag, 2008









