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Durchführung
Die Steigerung der Beweglichkeit mittels Dehnungsübungen ist ein allmählicher Prozess. Man sollte daher mindestens 6 Wochen vor einem geplanten Trainingsziel damit beginnen. Optimal wäre eine ganzjährliche, tägliche Anwendung. Vor dem Dehnen sollte eine ca. 5 Minuten lange Aufwärmphase erfolgen. Die Intensität sollte im Verlauf des Dehnens zunehmen. Die trainingsrelevanten Muskelgruppen abwechselnd dehnen. Beim Ausführen der Dehnung ruhig, tief und gleichmässig atmen.
Grundsatz
Die Beweglichkeit sollte nur so weit verbessert resp. trainiert werden, wie dies zur Ausführung einer optimalen Bewegungstechnik in der jeweiligen Sportart notwendig ist.
Zeitpunkt
Dehnen sollte, falls zeitlich möglich, nicht nur vor, sondern auch nach dem Training adäquat zur Anwendung kommen.
Dehnen und Regeneration
Intermittierende, dynamische Dehnungen fördern unmittelbar nach einem kraftausdauerorientierten Training die Regenerationsfähigkeit der Muskulatur. Statische Dehnung verzögert die Regeneration, da sie aufgrund länger anhaltender Zugspannung durchblutungsmindernd wirkt und so die Muskulatur nicht genügend versorgt werden kann. Deshalb sollte in diesem Fall zuerst die Muskelversorgung durch Auslaufen und Trinken (Flüssigkeits- und Nährstoffzufuhr) sichergestellt werden. Erst ca. 1 Stunde nach dem Training sind statische Dehnungsübungen sinnvoll anzuwenden.
Dehnen und Muskelkater
Die Entstehung und das Ausmass von Muskelkater sind unbeeinflusst von vor- und/oder nachgeschalteten Dehnungsübungen.
Dehnen zum Aufwärmen
Dehnungsübungen eignen sich nicht als Aufwärmfaktor vor einem Training, da sie alleine die optimale Körpertemperatur kaum beeinflussen.
Dehnen und Psyche
Dehnen wirkt auf die Psyche. Statische Dehnungsübungen können beruhigen, wohingegen dynamisches Dehnen aktivierend wirken kann.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Die Steigerung der Beweglichkeit mittels Dehnungsübungen ist ein allmählicher Prozess. Man sollte daher mindestens 6 Wochen vor einem geplanten Trainingsziel damit beginnen. Optimal wäre eine ganzjährliche, tägliche Anwendung. Vor dem Dehnen sollte eine ca. 5 Minuten lange Aufwärmphase erfolgen. Die Intensität sollte im Verlauf des Dehnens zunehmen. Die trainingsrelevanten Muskelgruppen abwechselnd dehnen. Beim Ausführen der Dehnung ruhig, tief und gleichmässig atmen.
Grundsatz
Die Beweglichkeit sollte nur so weit verbessert resp. trainiert werden, wie dies zur Ausführung einer optimalen Bewegungstechnik in der jeweiligen Sportart notwendig ist.
Zeitpunkt
Dehnen sollte, falls zeitlich möglich, nicht nur vor, sondern auch nach dem Training adäquat zur Anwendung kommen.
Dehnen und Regeneration
Intermittierende, dynamische Dehnungen fördern unmittelbar nach einem kraftausdauerorientierten Training die Regenerationsfähigkeit der Muskulatur. Statische Dehnung verzögert die Regeneration, da sie aufgrund länger anhaltender Zugspannung durchblutungsmindernd wirkt und so die Muskulatur nicht genügend versorgt werden kann. Deshalb sollte in diesem Fall zuerst die Muskelversorgung durch Auslaufen und Trinken (Flüssigkeits- und Nährstoffzufuhr) sichergestellt werden. Erst ca. 1 Stunde nach dem Training sind statische Dehnungsübungen sinnvoll anzuwenden.
Dehnen und Muskelkater
Die Entstehung und das Ausmass von Muskelkater sind unbeeinflusst von vor- und/oder nachgeschalteten Dehnungsübungen.
Dehnen zum Aufwärmen
Dehnungsübungen eignen sich nicht als Aufwärmfaktor vor einem Training, da sie alleine die optimale Körpertemperatur kaum beeinflussen.
Dehnen und Psyche
Dehnen wirkt auf die Psyche. Statische Dehnungsübungen können beruhigen, wohingegen dynamisches Dehnen aktivierend wirken kann.
Teil1: Die Grundlagen | Teil2: Die Praxis
Autor: vivit gesundheits ag, 2008








