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Grippe
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Winterzeit – Grippezeit
Die Zeit der kurzen und nasskalten Tage ist da. Ein schmerzender Hals, Husten, eine triefende Nase und Fieber künden eine Erkältung an – oder sogar eine Grippe. Solche Krankheiten stellen grosse Anforderungen an das Abwehrsystem unseres Körpers.
Was ist Grippe?
Die Grippe oder Influenza ist eine oft schwer verlaufende Allgemeinerkrankung. Sie tritt praktisch nur in den Wintermonaten auf und ist begleitet von Fieber, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Jedes Jahr werden begrenzte Epidemien beobachtet, weltumspannende Pandemien gibt es im Abstand von 10 bis 50 Jahren. Krankheitserreger sind Influenzaviren der Typen A, B und C. Grippeerkrankungen – hauptsächlich die durch Influenzavirus A hervorgerufenen – unterscheiden sich deutlich von einfachen Erkältungen, nicht nur was die Schwere der Symptome, sondern auch was die Gefährlichkeit der Krankheit betrifft.
Die Ansteckung geschieht als Tröpfcheninfektion durch Husten, Sprechen und Niesen, auch durch Küssen, oder als so genannte Schmierinfektion durch direkten Kontakt mit infizierten Gegenständen oder Menschen. Aber nicht jede Infektion führt zu Grippe; es gibt Virusüberträger, die nicht selbst erkranken. Wer infiziert aber (noch) nicht erkrankt ist, kann das Virus auf andere übertragen. Nach Ausbruch der Krankheit bleiben die Patienten im Allgemeinen bis zu fünf, gelegentlich sogar bis zu sieben Tage ansteckend.
Was unterscheidet die Grippe von einer Erkältung?
Typische Grippesymptome treten plötzlich, ohne Vorwarnung auf. Sie führen innerhalb weniger Stunden zu einem massiven Krankheitsgefühl – anders als eine Erkältung, die sich durch Kratzen im Hals, Niesen und Schnupfen ankündigt und das Allgemeinbefunden erst allmählich beeinträchtigt. Man fühlt sich „gerädert“ und sucht fluchtartig das Bett auf.
Die Grippe-Checkliste
Typisch für die Grippe sind:
Dazu kommen Symptome, die auch bei Erkältungen auftreten, wie:
Einer Grippe vorbeugen
Wir sind Grippe und Erkältungskrankheiten jedoch nicht einfach ausgeliefert. Es gibt geeignete Massnahmen zum Vorbeugen. Mit einem gestärkten Immunsystem kann der Körper viele Viren und Bakterien bekämpfen. Dazu verhelfen:
Besondere Hinweise für den Fall einer Epidemie
Die Impfung gegen Grippe
Gegen Grippe gibt es Impfstoffe, die aufgrund des zu erwartenden Virustyps jährlich nach den Empfehlungen eines Expertenteams der WHO neu zusammengestellt werden. Dementsprechend muss die Impfung jeden Herbst spätestens bis Mitte November neu erfolgen.
Zwar ist es möglich, dass eine Person trotz Impfung an Grippe erkrankt, jedoch ist der Verlauf in der Regel weniger schwer, insbesondere sind Komplikationen weitaus seltener.
Die Grippe-Impfung kann „banale“ Erkältungen nicht verhindern, denn diese werden durch andere Viren oder Bakterien verursacht.
Gelegentlich treten Impfreaktionen auf wie Abgeschlagenheit, erhöhte Temperatur, Kopf- und Gliederschmerzen oder Unwohlsein. Üblicherweise verschwinden diese jedoch innerhalb 1 bis 2 Tage.
Wer soll sich impfen lassen (gemäss Empfehlung des BAG)
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Die Zeit der kurzen und nasskalten Tage ist da. Ein schmerzender Hals, Husten, eine triefende Nase und Fieber künden eine Erkältung an – oder sogar eine Grippe. Solche Krankheiten stellen grosse Anforderungen an das Abwehrsystem unseres Körpers.
Was ist Grippe?
Die Grippe oder Influenza ist eine oft schwer verlaufende Allgemeinerkrankung. Sie tritt praktisch nur in den Wintermonaten auf und ist begleitet von Fieber, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Jedes Jahr werden begrenzte Epidemien beobachtet, weltumspannende Pandemien gibt es im Abstand von 10 bis 50 Jahren. Krankheitserreger sind Influenzaviren der Typen A, B und C. Grippeerkrankungen – hauptsächlich die durch Influenzavirus A hervorgerufenen – unterscheiden sich deutlich von einfachen Erkältungen, nicht nur was die Schwere der Symptome, sondern auch was die Gefährlichkeit der Krankheit betrifft.
Die Ansteckung geschieht als Tröpfcheninfektion durch Husten, Sprechen und Niesen, auch durch Küssen, oder als so genannte Schmierinfektion durch direkten Kontakt mit infizierten Gegenständen oder Menschen. Aber nicht jede Infektion führt zu Grippe; es gibt Virusüberträger, die nicht selbst erkranken. Wer infiziert aber (noch) nicht erkrankt ist, kann das Virus auf andere übertragen. Nach Ausbruch der Krankheit bleiben die Patienten im Allgemeinen bis zu fünf, gelegentlich sogar bis zu sieben Tage ansteckend.
Was unterscheidet die Grippe von einer Erkältung?
Typische Grippesymptome treten plötzlich, ohne Vorwarnung auf. Sie führen innerhalb weniger Stunden zu einem massiven Krankheitsgefühl – anders als eine Erkältung, die sich durch Kratzen im Hals, Niesen und Schnupfen ankündigt und das Allgemeinbefunden erst allmählich beeinträchtigt. Man fühlt sich „gerädert“ und sucht fluchtartig das Bett auf.
- Die Erkrankung wirkt sich auf den ganzen Körper aus, nicht nur auf die Atemwege.
- Die Grippe dauert im Allgemeinen eine Woche bis zehn Tage; bis zur vollständigen Erholung vergehen nochmals eine bis zwei Wochen.
- Komplikationen sind Bronchitis, Mittelohr-, Nasennebenhöhlen- oder Lungenentzündung, gelegentlich Entzündung der Hirnhäute oder des Herzmuskels.
- Für gewisse Risikogruppen kann die Grippe lebensbedrohlich werden und eine Einweisung ins Spital erfordern. Besonders gefährdet sind alte Menschen, Personen mit geschwächtem Immunsystem oder mit chronischen Erkrankungen der Lungen, des Herz-Kreislaufsystems, der Nieren und des Stoffwechsels (auch Diabetiker) sowie Kinder, insbesondere Kleinkinder.
Die Grippe-Checkliste
Typisch für die Grippe sind:
- Plötzliches Auftreten der Symptome, ohne Vorwarnung.
- Hohes Fieber, oft von Schüttelfrost begleitet.
- Glieder- und Muskelschmerzen.
- Abgeschlagenheit, Erschöpfung.
Dazu kommen Symptome, die auch bei Erkältungen auftreten, wie:
- Schnupfen und Husten.
- Hals- und Schluckweh, Heiserkeit.
- Kopfschmerzen.
- Brennende Augen.
Einer Grippe vorbeugen
Wir sind Grippe und Erkältungskrankheiten jedoch nicht einfach ausgeliefert. Es gibt geeignete Massnahmen zum Vorbeugen. Mit einem gestärkten Immunsystem kann der Körper viele Viren und Bakterien bekämpfen. Dazu verhelfen:
- Regelmässiger und ausreichender
Schlaf. - Genügend
Entspannung. - Der Jahreszeit angepasste Kleidung: Bedingungen am Arbeitsplatz, in häuslichen Räumen und im Freien berücksichtigen; warme Schuhe sind im Winter ein Muss.
Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung unterstützt die Abwehrkräfte. Besonders zu beachten:
- Reichlich frische Früchte oder deren (verdünnte) Säfte und Gemüse mit viel Vitamin C. Dazu zählen insbesondere: Zitrusfrüchte (Orange, Mandarine, Grapefruit, Zitrone), Kiwi, Sanddorn, Holunder, schwarze Johannisbeeren, Paprika (Peperoni), Rosenkohl, Brokkoli usw.
- Genügend trinken (mindestens 1,5 bis 2 Liter täglich), damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Sie sind dann weniger anfällig für das Eindringen von Krankheitserregern.
- Für ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Schlafräumen sorgen: Regelmässiges, kurzes Lüften (5 bis 10 Minuten), eventuell Wasserverdampfer einsetzen.
- Hausmittel zum Vorbeugen: Trockenbürsten oder wechselwarmes Duschen des Körpers (abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser) fördert die Durchblutung.
Besondere Hinweise für den Fall einer Epidemie
- Händehygiene: Ein möglicher Infektionsweg ist das Berühren von Gegenständen, die von anderen Personen ebenfalls angefasst werden und die mit Viren beladen sind (Türklinken, Haltegriffe, Wasserhahn usw.). Vergleichbares gilt für das Händeschütteln. Häufiges Waschen der Hände mit Seife reduziert das Risiko. Ein besonderes Desinfektionsmittel ist im Alltag nicht nötig. Das Händewaschen nach Husten oder Niesen bedeutet ausserdem Schutz der Mitmenschen
- Papiertaschentücher: Sie verhindern eine wiederholte Infektion des Virusträgers oder das Anstecken einer anderen Person, müssen aber nach Gebrauch sofort entsorgt werden.
- Soziale Kontakte: Im Epidemiefall sollte man Menschansammlungen wenn immer möglich meiden und die sozialen Kontakte auf das Notwendige beschränken. Zudem: Abstand zum Gesprächspartner halten (mindestens einen Meter), Verzicht auf Händeschütteln, Begrüssungsküsse und Umarmungen.
- Gesichtsmasken können in einem nicht genau bezifferbaren Ausmass vor einer Tröpfcheninfektion schützen, also wenn man von einer das Virus übertragenden oder erkrankten Person angesprochen oder angehustet wird. Umgekehrt wird ein Grippekranker seltener andere Menschen anstecken, wenn er eine Schutzmaske trägt. Diese Massnahme ist jedoch im Allgemeinen erst bei einer grösseren Epidemie oder Pandemie von Bedeutung. Das BAG wird in diesem Fall rechtzeitig über den Einsatz von Masken informieren.
Im kleinen Rahmen eines Haushalts kann die individuelle Anwendung der Maske durch eine erkrankte oder eine Hilfsperson Sinn machen, auch wenn keine Epidemie besteht.
Die Impfung gegen Grippe
Gegen Grippe gibt es Impfstoffe, die aufgrund des zu erwartenden Virustyps jährlich nach den Empfehlungen eines Expertenteams der WHO neu zusammengestellt werden. Dementsprechend muss die Impfung jeden Herbst spätestens bis Mitte November neu erfolgen.
Zwar ist es möglich, dass eine Person trotz Impfung an Grippe erkrankt, jedoch ist der Verlauf in der Regel weniger schwer, insbesondere sind Komplikationen weitaus seltener.
Die Grippe-Impfung kann „banale“ Erkältungen nicht verhindern, denn diese werden durch andere Viren oder Bakterien verursacht.
Gelegentlich treten Impfreaktionen auf wie Abgeschlagenheit, erhöhte Temperatur, Kopf- und Gliederschmerzen oder Unwohlsein. Üblicherweise verschwinden diese jedoch innerhalb 1 bis 2 Tage.
Wer soll sich impfen lassen (gemäss Empfehlung des BAG)
- Ältere Menschen, über 65 Jahre.
- Erwachsene und Kinder mit chronischen Erkrankungen von Lunge, Herz und Kreislauf oder Stoffwechselstörungen (auch Zuckerkranke), zudem Personen mit Abwehrschwäche (bei Krebskrankheit, nach Transplantation, HIV-Kranke). Sie alle haben ein erhöhtes Komplikationsrisiko.
- Menschen, die im gleichen Haushalt leben wie Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko.
- Bewohner von Alters- und Pflegeheimen.
- Personen, die häufig in Kontakt mit anderen stehen, zum Beispiel Pflegepersonal und Personal öffentlicher Dienste.
- Seit 2005: Personen, die häufig mit Hausgeflügel oder Wildvögeln zu tun haben.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008








