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Definition
Koordination ist charakterisiert durch das Zusammenspiel des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark) mit der Muskulatur bei einem gezielten Bewegungsablauf. Koordinative Fähigkeiten bilden die Grundlage für das Erlernen, Steuern und Anpassen von Bewegungen.
Komponenten
Die fünf fundamentalen koordinativen Fähigkeiten sind:
Bedeutung
Aus gesundheitsorientierter Sicht liegt die Bedeutung der koordinativen Fähigkeiten hauptsächlich in einer Ökonomisierung des Bewegungsablaufes („Kraftspareffekt“) und in einer verminderten Verletzungsgefahr (z.B. Reduktion des Sturzrisikos, Fehltritte können verhindert oder besser aufgefangen werden). Auch die Technik im Sport (z.B. Umgang mit Sportgeräten) wird wesentlich durch koordinative Fähigkeiten bestimmt.
Training
Die wichtigsten Ziele des Koordinationstrainings sind eine Bewegungsökonomisierung und eine Reduzierung des Verletzungsrisikos (hauptsächlich durch Stürze).
Zur Verbesserung der Bewegungsökonomie eignen sich v.a. Übungen zur Erhöhung der Gleichgewichts-, Rhythmus- und Differenzierungsfähigkeit, wobei die beidbeinige Fortbewegung im Vordergrund steht. Beispiele hierfür sind: a) Gehen (Laufen) im erschwerten Gelände (z.B. Begehen eines ausgetrockneten Flussbettes, barfuss im Sand gehen), b) Balancieren (z.B. Gehen auf einer Linie), c) Tanz und Aerobic und d) Spiele (z.B. Ballspiele).
Zur Verminderung der Verletzungsgefahr eignen sich v.a. Übungen, die das Gleichgewicht, die räumliche Orientierung, die Reaktionsfähigkeit und das Bewegungsempfinden fördern. Beispiele dafür sind: a) Übungen im Stehen (z.B. Einbeinstand mit offenen, resp. geschlossenen Augen), b) Übungen im Sitzen (z.B. Gewichtsverlagerungen auf einem grossen Ball), c) Übungen auf beweglicher Unterlage (z.B. beidbeiniger Stand auf dem Kippbrett oder Therapiekreisel) und d) Sprungübungen (z.B. Beidbeinsprünge über kleine Hindernisse).
Hinweise
Häufigkeit: Für die Wiederauffrischung bereits erlernter Fähigkeiten genügt eine Trainingseinheit pro Woche. Für das Neuerlernen sind mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche notwendig. Grundsätzlich kann die Trainingsfrequenz aber auch deutlich erhöht werden (tägliches Training), da der koordinative Reiz selbst kaum Ermüdung verursacht.
Grundsatz: Mit einfachen Basisübungen beginnen, später komplexe Programme trainieren.
Sportarten
Volleyball, Fussball, Basketball, Handball, Tennis, Badminton, Karate, Judo, Boden- und Geräteturnen, Trampolin, Skifahren, Skilanglauf, Eislauf, Windsurfen, Klettern, Tanzen etc.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Koordination ist charakterisiert durch das Zusammenspiel des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark) mit der Muskulatur bei einem gezielten Bewegungsablauf. Koordinative Fähigkeiten bilden die Grundlage für das Erlernen, Steuern und Anpassen von Bewegungen.
Komponenten
Die fünf fundamentalen koordinativen Fähigkeiten sind:
- Orientierungsfähigkeit: Bestimmung und Beeinflussung der Stellung und Bewegung des Körpers im Raum und zur Zeit
- Gleichgewichtsfähigkeit: Halten oder Wiederherstellen einer optimalen Körperposition im Gleichgewicht bei kleiner oder beweglicher Unterstützungsfläche (z.B. Balancieren über einen Holzbalken).
- Reaktionsfähigkeit: Schnelles, zweckgerechtes Handeln auf Signale oder überraschende Bewegungsmuster (z.B. Vermeiden eines Sturzes auf einer rutschigen Unterlage durch entsprechendes Handeln).
- Rhythmusfähigkeit: Erfassen, Speichern und Durchführen zeitlich-dynamischer komplexer Bewegungsabläufe (z.B. Erlernen einer Skilanglauftechnik).
- Differenzierungsfähigkeit: Bewegungsempfindung, resp. Fähigkeit der Feinabstimmung der Körpermotorik aufgrund erhöhter Körperwahrnehmung (z.B. im Dunkeln gehen).
Bedeutung
Aus gesundheitsorientierter Sicht liegt die Bedeutung der koordinativen Fähigkeiten hauptsächlich in einer Ökonomisierung des Bewegungsablaufes („Kraftspareffekt“) und in einer verminderten Verletzungsgefahr (z.B. Reduktion des Sturzrisikos, Fehltritte können verhindert oder besser aufgefangen werden). Auch die Technik im Sport (z.B. Umgang mit Sportgeräten) wird wesentlich durch koordinative Fähigkeiten bestimmt.
Training
Die wichtigsten Ziele des Koordinationstrainings sind eine Bewegungsökonomisierung und eine Reduzierung des Verletzungsrisikos (hauptsächlich durch Stürze).
Zur Verbesserung der Bewegungsökonomie eignen sich v.a. Übungen zur Erhöhung der Gleichgewichts-, Rhythmus- und Differenzierungsfähigkeit, wobei die beidbeinige Fortbewegung im Vordergrund steht. Beispiele hierfür sind: a) Gehen (Laufen) im erschwerten Gelände (z.B. Begehen eines ausgetrockneten Flussbettes, barfuss im Sand gehen), b) Balancieren (z.B. Gehen auf einer Linie), c) Tanz und Aerobic und d) Spiele (z.B. Ballspiele).
Zur Verminderung der Verletzungsgefahr eignen sich v.a. Übungen, die das Gleichgewicht, die räumliche Orientierung, die Reaktionsfähigkeit und das Bewegungsempfinden fördern. Beispiele dafür sind: a) Übungen im Stehen (z.B. Einbeinstand mit offenen, resp. geschlossenen Augen), b) Übungen im Sitzen (z.B. Gewichtsverlagerungen auf einem grossen Ball), c) Übungen auf beweglicher Unterlage (z.B. beidbeiniger Stand auf dem Kippbrett oder Therapiekreisel) und d) Sprungübungen (z.B. Beidbeinsprünge über kleine Hindernisse).
Hinweise
Häufigkeit: Für die Wiederauffrischung bereits erlernter Fähigkeiten genügt eine Trainingseinheit pro Woche. Für das Neuerlernen sind mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche notwendig. Grundsätzlich kann die Trainingsfrequenz aber auch deutlich erhöht werden (tägliches Training), da der koordinative Reiz selbst kaum Ermüdung verursacht.
Grundsatz: Mit einfachen Basisübungen beginnen, später komplexe Programme trainieren.
Sportarten
Volleyball, Fussball, Basketball, Handball, Tennis, Badminton, Karate, Judo, Boden- und Geräteturnen, Trampolin, Skifahren, Skilanglauf, Eislauf, Windsurfen, Klettern, Tanzen etc.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008








