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Allgemeines
Ein gesundheitsorientiertes Krafttraining ist ein Kraftausdauertraining, dessen Haupteffekt auf das ganze Bewegungssystem ausgerichtet ist.
Arten
Eine Reinform der Kraft gibt es nicht. Sie tritt vielmehr in Kombination auf. Bezogen auf die Muskulatur unterscheidet man allgemeine (Rumpf- und Extremitäten) und lokale (einzelne Muskeln bzw. Muskelgruppen) Kraft. Betrachtet man die Arbeitsweise eines Muskels, so ergibt sich eine dynamische (Muskelarbeit, bei der es zu einer Verkürzung bzw. Dehnung, also zu einer Längenänderung kommt) und statische (Muskelarbeit, bei der nur Spannung entwickelt wird, ohne äusserlich sichtbare Längenänderung) Kraft. Betreffend der motorischen Beanspruchung ergeben sich die Maximalkraft (intramuskuläre Koordination und Muskelquerschnittvergrösserung), die Schnellkraft und die Kraftausdauer.
Methoden und Mittel
Das Krafttraining kann grundsätzlich dynamisch (schnell, langsam, bremsend) und statisch (gegen einen maximalen oder submaximalen Widerstand) gestaltet werden. Als Hilfsmittel dienen das eigene Körpergewicht, ein Partner, Zusatzgewichte, Gummizüge aber auch Kraftmaschinen. Freigewichte haben im Gegensatz zu Kraftmaschinen den Vorteil, dass mehr Muskeln beansprucht werden, da mehr stabilisiert werden muss.
Grundsätze
Je untrainierter ein Sportler ist, umso allgemeiner und umfangbetonter sollte sein Training sein. Das allgemeine Training bildet die Grundlage für die Belastungen eines späteren speziellen Trainings. Bereits relativ geringe Belastungen genügen, um einen ausgeprägten Kraftzuwachs zu erreichen. Da der muskuläre Kraftzuwachs relativ rasch erfolgt, die Anpassungsvorgänge beim passiven Bewegungsapparat aber langsamer passieren, sollte nicht zu schnell zu viel belastet werden. Je trainierter ein Sportler ist, desto intensiver (Intensitätssteigerung bei grossem Umfang) und spezifischer sollte sein Training sein. Dehnen als Ergänzung zum Krafttraining ist wichtig, um Muskelverkürzungen zu verhindern. Auch sollten immer gleichzeitig Agonist und Antagonist trainiert werden, damit Fehlhaltungen vermieden werden.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Ein gesundheitsorientiertes Krafttraining ist ein Kraftausdauertraining, dessen Haupteffekt auf das ganze Bewegungssystem ausgerichtet ist.
Arten
Eine Reinform der Kraft gibt es nicht. Sie tritt vielmehr in Kombination auf. Bezogen auf die Muskulatur unterscheidet man allgemeine (Rumpf- und Extremitäten) und lokale (einzelne Muskeln bzw. Muskelgruppen) Kraft. Betrachtet man die Arbeitsweise eines Muskels, so ergibt sich eine dynamische (Muskelarbeit, bei der es zu einer Verkürzung bzw. Dehnung, also zu einer Längenänderung kommt) und statische (Muskelarbeit, bei der nur Spannung entwickelt wird, ohne äusserlich sichtbare Längenänderung) Kraft. Betreffend der motorischen Beanspruchung ergeben sich die Maximalkraft (intramuskuläre Koordination und Muskelquerschnittvergrösserung), die Schnellkraft und die Kraftausdauer.
Methoden und Mittel
Das Krafttraining kann grundsätzlich dynamisch (schnell, langsam, bremsend) und statisch (gegen einen maximalen oder submaximalen Widerstand) gestaltet werden. Als Hilfsmittel dienen das eigene Körpergewicht, ein Partner, Zusatzgewichte, Gummizüge aber auch Kraftmaschinen. Freigewichte haben im Gegensatz zu Kraftmaschinen den Vorteil, dass mehr Muskeln beansprucht werden, da mehr stabilisiert werden muss.
Grundsätze
Je untrainierter ein Sportler ist, umso allgemeiner und umfangbetonter sollte sein Training sein. Das allgemeine Training bildet die Grundlage für die Belastungen eines späteren speziellen Trainings. Bereits relativ geringe Belastungen genügen, um einen ausgeprägten Kraftzuwachs zu erreichen. Da der muskuläre Kraftzuwachs relativ rasch erfolgt, die Anpassungsvorgänge beim passiven Bewegungsapparat aber langsamer passieren, sollte nicht zu schnell zu viel belastet werden. Je trainierter ein Sportler ist, desto intensiver (Intensitätssteigerung bei grossem Umfang) und spezifischer sollte sein Training sein. Dehnen als Ergänzung zum Krafttraining ist wichtig, um Muskelverkürzungen zu verhindern. Auch sollten immer gleichzeitig Agonist und Antagonist trainiert werden, damit Fehlhaltungen vermieden werden.
Teil1: Die Grundlagen | Teil2: Die Praxis
Autor: vivit gesundheits ag, 2008








