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Grundlagen
Im Zentrum der Kraniosakraltherapie stehen Kopf und Wirbelsäule sowie die Hirn-Rückenmarksflüssigkeit, welche sich in Zwischenräumen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) befindet. Das Verfahren leitet sich von der Osteopathie ab (Dr. W. G. Sutherland, 1939), wurde später weiterentwickelt (Dr. J. Upledger, 1983) und gilt heute als eigenständige Behandlungsform der manuellen Medizin. Die Begründer der Kraniosakraltherapie stellten fest, dass sich die Hirn-Rückenmarksflüssigkeit in rhythmischen Schwingungen oder Pulsationen bewegt, was auf Druckveränderungen im menschlichen Organismus zurückgeführt wird. Die Kraniosakraltherapie lässt sich sowohl zu Diagnose- als auch zu Therapiezwecken anwenden.
Oft begegnet man der Schreibweise Craniosacraltherapie, wobei „cranium“ für Schädel, „sacrum“ für Kreuzbein steht.
Methode und Ziel der Behandlung
Die diskreten Pulsationen der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit lassen sich mit entsprechender Übung tasten und nach Lehrmeinung der Kraniosakraltherapie gesundheitlichen Störungen zuordnen, da sich die Form der Schwingungen bei Krankheiten und nach Unfällen verändert. Mit den sanften manuellen Impulsen an charakteristischen Punkten beabsichtigt der Therapeut, die rhythmische Zirkulation der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit zu beeinflussen und Unregelmässigkeiten oder Blockaden zu lösen. Ziel ist es, einen Selbstheilungsprozess des Körpers einzuleiten und zu unterstützen. In dieser Hinsicht bestehen Gemeinsamkeiten mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Indikationen (Einsatzmöglichkeiten)
Die Kraniosakraltherapie eignet sich als unterstützende Behandlung, insbesondere von Beschwerden im Bereich des Kopfs oder Rückens, oder wenn solche in Zusammenhang stehen mit dem zentralen (Gehirn und Rückenmark), dem peripheren oder vegetativen (unwillkürlichen) Nervensystem.
Anwendungsgebiete
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Es sind keine konkreten Situationen zu nennen, bei denen sich die Kraniosakraltherapie verbietet, da das Ziel in einer Unterstützung des Heilungsprozesses liegt. Generell ist jedoch darauf hinzuweisen, dass bei vielen der genannten Krankheiten und Leiden eine ärztliche Abklärung und allenfalls medikamentöse Behandlung als Basistherapie nötig sind.
Therapeuten, Ausbildung
Diverse Kurse gewährleisten die Aus- und Weiterbildung, dafür steht insbesondere der Schweizer Dachverband für Craniosacral-Therapie (SDVC) ein. Als Qualitätsmassstab kann ferner die Zulassung zur Vereinigung der Naturärzte der Schweiz (NVS) dienen oder der Eintrag im Erfahrungsmedizinischen Register (EMR). In vielen Orten der Schweiz gibt es zugelassene Therapeuten.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Im Zentrum der Kraniosakraltherapie stehen Kopf und Wirbelsäule sowie die Hirn-Rückenmarksflüssigkeit, welche sich in Zwischenräumen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) befindet. Das Verfahren leitet sich von der Osteopathie ab (Dr. W. G. Sutherland, 1939), wurde später weiterentwickelt (Dr. J. Upledger, 1983) und gilt heute als eigenständige Behandlungsform der manuellen Medizin. Die Begründer der Kraniosakraltherapie stellten fest, dass sich die Hirn-Rückenmarksflüssigkeit in rhythmischen Schwingungen oder Pulsationen bewegt, was auf Druckveränderungen im menschlichen Organismus zurückgeführt wird. Die Kraniosakraltherapie lässt sich sowohl zu Diagnose- als auch zu Therapiezwecken anwenden.
Oft begegnet man der Schreibweise Craniosacraltherapie, wobei „cranium“ für Schädel, „sacrum“ für Kreuzbein steht.
Methode und Ziel der Behandlung
Die diskreten Pulsationen der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit lassen sich mit entsprechender Übung tasten und nach Lehrmeinung der Kraniosakraltherapie gesundheitlichen Störungen zuordnen, da sich die Form der Schwingungen bei Krankheiten und nach Unfällen verändert. Mit den sanften manuellen Impulsen an charakteristischen Punkten beabsichtigt der Therapeut, die rhythmische Zirkulation der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit zu beeinflussen und Unregelmässigkeiten oder Blockaden zu lösen. Ziel ist es, einen Selbstheilungsprozess des Körpers einzuleiten und zu unterstützen. In dieser Hinsicht bestehen Gemeinsamkeiten mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Indikationen (Einsatzmöglichkeiten)
Die Kraniosakraltherapie eignet sich als unterstützende Behandlung, insbesondere von Beschwerden im Bereich des Kopfs oder Rückens, oder wenn solche in Zusammenhang stehen mit dem zentralen (Gehirn und Rückenmark), dem peripheren oder vegetativen (unwillkürlichen) Nervensystem.
Anwendungsgebiete
- Konzentrationsschwierigkeiten und Hyperaktivität
- Schlafstörungen, chronische Müdigkeit oder Erschöpfung
- Migräne und andere Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Ohrgeräusche
- Depressionen, Angsterkrankungen, Auswirkungen von Stress
- Krankheiten im Bereich des Bewegungsapparats, Folgen von Fehlstellungen, rheumatische Gelenk- und Rückenschmerzen
- Rehabilitation nach Unfall
- Geburtsvorbereitung und –nachbehandlung
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Verdauungsbeschwerden
- Allergien, Unterstützung des Immunsystems
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Es sind keine konkreten Situationen zu nennen, bei denen sich die Kraniosakraltherapie verbietet, da das Ziel in einer Unterstützung des Heilungsprozesses liegt. Generell ist jedoch darauf hinzuweisen, dass bei vielen der genannten Krankheiten und Leiden eine ärztliche Abklärung und allenfalls medikamentöse Behandlung als Basistherapie nötig sind.
Therapeuten, Ausbildung
Diverse Kurse gewährleisten die Aus- und Weiterbildung, dafür steht insbesondere der Schweizer Dachverband für Craniosacral-Therapie (SDVC) ein. Als Qualitätsmassstab kann ferner die Zulassung zur Vereinigung der Naturärzte der Schweiz (NVS) dienen oder der Eintrag im Erfahrungsmedizinischen Register (EMR). In vielen Orten der Schweiz gibt es zugelassene Therapeuten.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008









