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Leberfleck

Leberflecken sind rundliche, scharf umschriebene, braune, bläuliche, schwärzliche oder rötliche Flecken auf der Haut, die überall am Körper auftreten können. Es handelt sich um eine gutartige lokale Vermehrung von pigmentbildenden Zellen der Haut. Fast jeder Mensch hat einige Leberflecken, die meist in der Jugend entstanden, seltener angeboren sind. In der Regel handelt es sich um harmlose Merkmale des Individuums und man braucht gewöhnlich nichts dagegen zu tun, sollte sie allerdings im Auge behalten und auf Veränderungen achten. Besonders aufmerksam sollte sein, wer sehr viele Leberflecken hat, denn mit der Häufung steigt das Risiko, dass einer zu Krebs entartet.

Bei Verdacht auf Hautkrebs, bei auffälligen Leberflecken, also besonders grossen (mehr als 5 mm), unregelmässig gefärbten oder begrenzten sowie bei behaarten ist eine Beurteilung durch den Arzt ratsam. Verdacht auf eine krebsige Entartung (Melanom) besteht besonders dann, wenn sich Leberflecken vergrössern, dunkler, heller oder fleckig werden, zu bluten oder jucken beginnen oder sich entzünden.

Gegen das Entstehen von Leberflecken lässt sich nichts unternehmen, hingegen einiges gegen deren krebsige Entartung. Besonders wichtig ist der Sonnenschutz, dies gilt vor allem für die empfindliche Haut von Kindern. Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen das spätere Krebsrisiko beträchtlich, weshalb ein Sonnenbrand unbedingt vermieden werden sollte. Dies geschieht durch bedeckende Kleidung, breitrandigen Hut und Schatten bei hoher Sonneneinstrahlung, insbesondere zwischen 10 und 15 Uhr, zudem durch Cremes mit ausreichend hohen Lichtschutzfaktoren.


Autor: vivit gesundheits ag, 2008