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Allgemeines
Bewegungsschmerzen in der Muskulatur (Muskelkatersymptomatik) treten meist 1-2 Tage nach ungewohnt intensiver sportlicher Belastung auf. Sie sind dann am stärksten und klingen danach allmählich wieder ab. Die betroffenen Muskeln können dabei hart, geschwollen und steif sein. Sie sind in dieser Phase empfindlich gegenüber Berührungen und schmerzen bei jedem Bewegungsversuch.
Entstehung
Die Entstehung eines Muskelkaters hängt einerseits mit der Intensität bzw. der Dauer einer muskulären Belastung zusammen. Dabei führen jedoch intensive Belastungen eher zu einem Muskelkater als langandauernde. Andererseits löst eine negativ dynamische (exzentrische, ziehende) Muskelarbeit (z.B. talwärts laufen) eher einen Muskelkater aus als eine positiv dynamische (konzentrische, anspannende) Muskelarbeit (z.B. Treppe hochsteigen). Dies sogar bei niedrigerer Belastungsintensität. Der Grund liegt darin, dass sich bei exzentrisch arbeitenden Muskeln eine gleich grosse Spannung (Tonus) wie bei konzentrischer Muskelarbeit, auf weniger Muskelfasern verteilt. Diese werden dadurch mechanisch stärker beansprucht, was bei Überbelastung zu mikroskopisch kleinen Verletzungen (Mikrotraumatisierung) der Muskelfasern führen kann. Hierbei ist v.a. das muskuläre Bindegewebe im Muskel betroffen. Durch diese lokale Überbeanspruchung des Muskels werden also Veränderungen muskulärer Strukturen induziert, die zu einer Beeinträchtigung der kontraktilen Funktion (Muskelkontraktion) des Muskels führen und Schmerzen bei Bewegungen verursachen.
Vorbeugung
Das einfachste Rezept zur Verhütung eines Muskelkaters ist die vorsichtige Steigerung einer körperlichen Belastung. Dadurch hat die betroffene Muskulatur Zeit, sich funktionell anzupassen.
Behandlung
Da dem Muskelkater eine mechanische Schädigung zugrunde liegt, ist eine Schonung bzw. eine Belastung geringerer Intensität als sinnvoll anzusehen. Auch heisse Bäder und Sauna sind angebracht, da sie aufgrund der verbesserten Durchblutung den Heilungsprozess fördernd unterstützen.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Bewegungsschmerzen in der Muskulatur (Muskelkatersymptomatik) treten meist 1-2 Tage nach ungewohnt intensiver sportlicher Belastung auf. Sie sind dann am stärksten und klingen danach allmählich wieder ab. Die betroffenen Muskeln können dabei hart, geschwollen und steif sein. Sie sind in dieser Phase empfindlich gegenüber Berührungen und schmerzen bei jedem Bewegungsversuch.
Entstehung
Die Entstehung eines Muskelkaters hängt einerseits mit der Intensität bzw. der Dauer einer muskulären Belastung zusammen. Dabei führen jedoch intensive Belastungen eher zu einem Muskelkater als langandauernde. Andererseits löst eine negativ dynamische (exzentrische, ziehende) Muskelarbeit (z.B. talwärts laufen) eher einen Muskelkater aus als eine positiv dynamische (konzentrische, anspannende) Muskelarbeit (z.B. Treppe hochsteigen). Dies sogar bei niedrigerer Belastungsintensität. Der Grund liegt darin, dass sich bei exzentrisch arbeitenden Muskeln eine gleich grosse Spannung (Tonus) wie bei konzentrischer Muskelarbeit, auf weniger Muskelfasern verteilt. Diese werden dadurch mechanisch stärker beansprucht, was bei Überbelastung zu mikroskopisch kleinen Verletzungen (Mikrotraumatisierung) der Muskelfasern führen kann. Hierbei ist v.a. das muskuläre Bindegewebe im Muskel betroffen. Durch diese lokale Überbeanspruchung des Muskels werden also Veränderungen muskulärer Strukturen induziert, die zu einer Beeinträchtigung der kontraktilen Funktion (Muskelkontraktion) des Muskels führen und Schmerzen bei Bewegungen verursachen.
Vorbeugung
Das einfachste Rezept zur Verhütung eines Muskelkaters ist die vorsichtige Steigerung einer körperlichen Belastung. Dadurch hat die betroffene Muskulatur Zeit, sich funktionell anzupassen.
Behandlung
Da dem Muskelkater eine mechanische Schädigung zugrunde liegt, ist eine Schonung bzw. eine Belastung geringerer Intensität als sinnvoll anzusehen. Auch heisse Bäder und Sauna sind angebracht, da sie aufgrund der verbesserten Durchblutung den Heilungsprozess fördernd unterstützen.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008








