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Ursachen und Gründe
Bei intensiven sportlichen Belastungen, aber auch unter Ruhebedingungen (z.B. nachts) können muskuläre Krämpfe auftreten. Die Ursachen sind mannigfaltig. Beim Sportler sind v.a. folgende Gründe für das Auftreten von Muskelkrämpfen verantwortlich:
Elektrolytstörungen: Intensive und langandauernde Belastungen, die mit einem hohen Schweissverlust (Wasser- bzw. Salzverlust) verbunden sind (z.B. unter Hitzebedingungen), führen häufig zu Krämpfen. Hier ist eine Substitution (Wiederzuführung) insbesondere von Salz (NaCl), Kalzium, Magnesium, Kalium etc. wichtig. Dies kann beispielsweise mittels eines isotonischen Getränks geschehen. Medikamente: Eine medikamentöse Therapie kann Krämpfe als Nebenwirkung auslösen. Einerseits können dafür sportunspezifische Medikamente wie z.B. orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel) oder Laxantien (Abführmittel), andererseits aber auch leistungssteigernde Medikamente wie z.B. anabole Steroide oder Kreatin verantwortlich sein.
Orthopädische Faktoren: Beinlängendifferenzen, eine gestörte Fussmechanik, Senkfüsse und andere Fussdeformitäten könne Auslöser für Muskelkrämpfe sein.
Neurogene Krämpfe: Für neurogen (von den Nerven ausgehend) evozierte Muskelkrämpfe wird eine übermässige Reizung in der Peripherie der Nervenzelle einer Muskelfaser angenommen.
Massnahmen
In der akuten Phase eines Muskelkrampfes sollte die betroffene Stelle sanft gedehnt werden. Dies kann in Kombination mit einer Streichmassage geschehen. In der Folge muss die Ursache (z.B. Wasserdefizit) durch eine entsprechende Massnahme (z.B. Trinken) behoben werden. Ein häufig auftretendes Magnesium- oder Kalziumdefizit kann durch die Einnahme von entsprechenden Präparaten (z.B. Brausetabletten) problemlos behoben werden. Parallel dazu sollte ein Nikotin-, Alkohol- oder übermässiger Kaffeegenuss unterbunden werden! Bei nächtlich auftretenden Muskelkrämpfen empfiehlt sich ein Kombinationspräparat (Magnesium/Kalzium).
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Bei intensiven sportlichen Belastungen, aber auch unter Ruhebedingungen (z.B. nachts) können muskuläre Krämpfe auftreten. Die Ursachen sind mannigfaltig. Beim Sportler sind v.a. folgende Gründe für das Auftreten von Muskelkrämpfen verantwortlich:
Elektrolytstörungen: Intensive und langandauernde Belastungen, die mit einem hohen Schweissverlust (Wasser- bzw. Salzverlust) verbunden sind (z.B. unter Hitzebedingungen), führen häufig zu Krämpfen. Hier ist eine Substitution (Wiederzuführung) insbesondere von Salz (NaCl), Kalzium, Magnesium, Kalium etc. wichtig. Dies kann beispielsweise mittels eines isotonischen Getränks geschehen. Medikamente: Eine medikamentöse Therapie kann Krämpfe als Nebenwirkung auslösen. Einerseits können dafür sportunspezifische Medikamente wie z.B. orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel) oder Laxantien (Abführmittel), andererseits aber auch leistungssteigernde Medikamente wie z.B. anabole Steroide oder Kreatin verantwortlich sein.
Orthopädische Faktoren: Beinlängendifferenzen, eine gestörte Fussmechanik, Senkfüsse und andere Fussdeformitäten könne Auslöser für Muskelkrämpfe sein.
Neurogene Krämpfe: Für neurogen (von den Nerven ausgehend) evozierte Muskelkrämpfe wird eine übermässige Reizung in der Peripherie der Nervenzelle einer Muskelfaser angenommen.
Massnahmen
In der akuten Phase eines Muskelkrampfes sollte die betroffene Stelle sanft gedehnt werden. Dies kann in Kombination mit einer Streichmassage geschehen. In der Folge muss die Ursache (z.B. Wasserdefizit) durch eine entsprechende Massnahme (z.B. Trinken) behoben werden. Ein häufig auftretendes Magnesium- oder Kalziumdefizit kann durch die Einnahme von entsprechenden Präparaten (z.B. Brausetabletten) problemlos behoben werden. Parallel dazu sollte ein Nikotin-, Alkohol- oder übermässiger Kaffeegenuss unterbunden werden! Bei nächtlich auftretenden Muskelkrämpfen empfiehlt sich ein Kombinationspräparat (Magnesium/Kalzium).
Autor: vivit gesundheits ag, 2008









