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Sonnenbrand

Beim Sonnenbrand kommt es zu einer akuten Entzündungsreaktion der Haut, die durch ultraviolette Strahlung der Sonne oder einer künstlichen Lichtquelle (zum Beispiel im Solarium) hervorgerufen wurde. Die Haut ist gerötet, schmerzhaft, oberflächlich geschwollen, in schweren Fällen kommt es zur Blasenbildung. Wiederholter Sonnenbrand in der Kindheit oder Jugend stellt ein bedeutendes Risiko dar für das Auftreten von Hautkrebs in späteren Jahren sowie für vorzeitig gealterte, runzlige Haut. Dies sind Gründe genug, einen Sonnenbrand unbedingt zu vermeiden.


Vorbeugen

Die Dauer des Sonnenbades sollte man nur allmählich steigern, beginnend mit maximal 10 Minuten. Stets wird Sonnencreme mit genügender Schutzwirkung aufgetragen, und zwar mindestens eine halbe Stunde vorher, denn so lange brauchen die schützenden Faktoren bis zur vollständigen Wirksamkeit. Zwischen 10 und 15 Uhr sollten grundsätzlich keine Sonnenbäder genommen, sondern der Schatten aufgesucht werden. Unter dem Sonnenschirm entsteht ebenfalls eine Bräunung, dort erreicht uns noch etwa die Hälfte der UV-Strahlen. Lässt sich volle Lichtexposition nicht umgehen, werden ein Kopfschutz, leichte Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen getragen sowie Sonnencremen eingerieben.


Hausmittel

Verbrannte Stellen lassen sich durch Auflegen von Gurkenscheiben, Joghurt oder Quark angenehm kühlen.


Autor: vivit gesundheits ag, 2008