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Verbrennungen und Verbrühungen

Verbrennungen sind Schäden durch Flammen, Strahlen (UV- oder ionisierende Strahlen) oder Kontakt mit heissen Gegenständen. Verbrühung ist eine Verletzung mit heisser Flüssigkeit oder mit Dampf.
Das gesamte Ausmass der Verletzung hängt von der Tiefe und von der Ausdehnung der verbrannten Fläche ab. Je nach Tiefe der Hautschädigung unterscheidet man vier Grade. Der erste Grad besteht in einer schmerzhaften Hautrötung, beim 2. Grad kommen Blasen hinzu. Bei Zerstörung der Haut in ganzer Tiefe (3. Grad) oder Verkohlung, dem 4. Grad, ist eine schnelle ärztliche Behandlung dringend nötig. Mässig ausgedehnte Verbrennungen ersten Grades und solche zweiten Grades, welche die Handflächengrösse nicht überschreiten, können selbst behandelt werden, sofern sie nicht im Gesicht, an Genitalien oder über Gelenken lokalisiert sind. Je tiefer die Verbrennung reicht und je ausgedehnter deren Fläche ist, desto eher muss der Arzt beigezogen oder sogar die Ambulanz organisiert werden. Verbrennungen zweiten Grades bei Säuglingen oder betagten Menschen sollten immer dem Arzt gezeigt werden.

Massnahmen

Am wichtigsten ist das sofortige, intensive Kühlen der verbrannten Stelle während mindestens 15 Minuten. Kühles, fliessendes Wasser eignet sich am besten. Anschliessend legt man einen sterilen Deckverband an, allenfalls mit Wundsalbe.
Es sollte jedoch kein Mehl, Öl oder Alkohol auf die Verbrennungswunde aufgetragen werden.


Autor: vivit gesundheits ag, 2008