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Grundlegendes
Walking ist mehr als nur eine sportliche Variante des Wanderns, da es einer bestimmten Technik bedarf. Besonders geeignet ist diese Ausdauersportart für Beginner, ältere Personen und solche, die ihr Gewicht stabilisieren oder reduzieren möchten. Walking trainiert das Herz-Kreislauf-System. Für gut trainierte Sportler kann es schwierig sein, in dieser Beziehung eine wirksame Intensität zu erreichen.
Nutzen eines Walkingtrainings
Walking präsentiert sich als eine besonders gesundheitsförderliche und gelenkschonende Sportart, denn es wirken nur geringe Belastungen auf den gesamten Bewegungsapparat. Stoss- und Stauchbelastungen sind ca. 3mal geringer als beim Joggen. Deshalb empfiehlt es sich, Walking noch vor einem Lauftraining in Angriff zu nehmen.
Aufgrund der sanften Trainingsform eignet sich Walking optimal für Personen, die bezüglich Gelenke der unteren Extremitäten und der Wirbelsäule Defizite (z.B. Abnutzungserscheinungen) aufweisen. Ein weiterer Vorteil eines Walkingtrainings ist die Einbeziehung vieler Körpermuskeln (Ganzkörpertraining). Fazit: Das Walkingtraining eignet sich hervorragend für eine effektive und risikoarme Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit.
Walkingstil und Technik
Da sich die Walkingtechnik direkt aus dem gewohnten und von Kindesalter her erlernten Bewegungsmuster des Gehens ableiten lässt, muss man sie nicht speziell erlernen. Dennoch sollte man auf die Körperhaltung, eine Arm- und Beintechnik und die Atmung achten.
Betreffend der Körperhaltung gilt es, eine natürliche und aufrechte Position einzunehmen. Der Kopf bildet die Verlängerung der Wirbelsäule und der Blick ist geradeaus gerichtet, wobei ein etwa 4-5 Meter entfernter imaginärer Punkt auf dem Boden angepeilt werden soll. Die Schultern möglichst locker halten. Die Arme befinden sich nah am Körper und schwingen parallel zum Brustkorb in einem wechselseitigen, dem Gehen angepassten Rhythmus. Je schneller das Tempo beim Walken, desto mehr sind die Arme im Ellbogengelenk gebeugt.
Mit den Beinen ganz normale und lockere Schritte machen. Die Schrittlänge sollte nicht willentlich beeinflusst werden. Zu lange Schritte sind unökonomisch und führen schneller zur Erschöpfung. Die Aufsetz- und Abrollbewegung des Fusses bewusst ausführen. Um die Gelenke zu entlasten, ist das Kniegelenk während der Aufsetzphase des Fusses leicht gebeugt.
Die Atmung sollte tief sein. Dabei aber nicht maximal ein- und ausatmen. Flache und schnelle Atemzüge vermeiden.
Ausrüstung und Bekleidung
Obwohl Walking eine gelenkschonende Sportart ist, ist gutes Schuhwerk unerlässlich! Man sollte darauf achten, dass die Schuhe auf die jeweiligen Füsse genau abgestimmt sind. Es gibt zwar spezielle Walking-Schuhe, für den Einstieg reicht jedoch ein stabiler Allround-Sportschuh völlig aus. Wichtig ist, dass der Sportschuh dem Fuss guten Halt verleiht und über eine stossdämpfende Sohle verfügt. Für Walking-Profis bietet sich der Kauf eines speziellen Walking-Schuhs an. Aufgrund der Walkingtechnik hat dieser Schuh einen niedrigen und abgeschrägten Absatz. Das abgeschrägte Profil begünstigt die Abrollbewegung des Fusses.
Um Blasen an den Füssen zu vermeiden, sollte man möglichst Strümpfe aus Polyester oder einer Polyestermischung mit geringem Baumvollanteil verwenden. Solcherlei Strümpfe halten den Schweiss von der Haut fern und bilden keine Falten.
Die Bekleidung muss v.a. bequem sein. Je nach Wetterlage und Temperatur eignet sich daher luftige oder schützenden Kleidung. An Sommertagen ist es ratsam, einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille, an Wintertagen eine warme Mütze sowie Schal und Handschuhe anzuziehen.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Walking ist mehr als nur eine sportliche Variante des Wanderns, da es einer bestimmten Technik bedarf. Besonders geeignet ist diese Ausdauersportart für Beginner, ältere Personen und solche, die ihr Gewicht stabilisieren oder reduzieren möchten. Walking trainiert das Herz-Kreislauf-System. Für gut trainierte Sportler kann es schwierig sein, in dieser Beziehung eine wirksame Intensität zu erreichen.
Nutzen eines Walkingtrainings
Walking präsentiert sich als eine besonders gesundheitsförderliche und gelenkschonende Sportart, denn es wirken nur geringe Belastungen auf den gesamten Bewegungsapparat. Stoss- und Stauchbelastungen sind ca. 3mal geringer als beim Joggen. Deshalb empfiehlt es sich, Walking noch vor einem Lauftraining in Angriff zu nehmen.
Aufgrund der sanften Trainingsform eignet sich Walking optimal für Personen, die bezüglich Gelenke der unteren Extremitäten und der Wirbelsäule Defizite (z.B. Abnutzungserscheinungen) aufweisen. Ein weiterer Vorteil eines Walkingtrainings ist die Einbeziehung vieler Körpermuskeln (Ganzkörpertraining). Fazit: Das Walkingtraining eignet sich hervorragend für eine effektive und risikoarme Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit.
Walkingstil und Technik
Da sich die Walkingtechnik direkt aus dem gewohnten und von Kindesalter her erlernten Bewegungsmuster des Gehens ableiten lässt, muss man sie nicht speziell erlernen. Dennoch sollte man auf die Körperhaltung, eine Arm- und Beintechnik und die Atmung achten.
Betreffend der Körperhaltung gilt es, eine natürliche und aufrechte Position einzunehmen. Der Kopf bildet die Verlängerung der Wirbelsäule und der Blick ist geradeaus gerichtet, wobei ein etwa 4-5 Meter entfernter imaginärer Punkt auf dem Boden angepeilt werden soll. Die Schultern möglichst locker halten. Die Arme befinden sich nah am Körper und schwingen parallel zum Brustkorb in einem wechselseitigen, dem Gehen angepassten Rhythmus. Je schneller das Tempo beim Walken, desto mehr sind die Arme im Ellbogengelenk gebeugt.
Mit den Beinen ganz normale und lockere Schritte machen. Die Schrittlänge sollte nicht willentlich beeinflusst werden. Zu lange Schritte sind unökonomisch und führen schneller zur Erschöpfung. Die Aufsetz- und Abrollbewegung des Fusses bewusst ausführen. Um die Gelenke zu entlasten, ist das Kniegelenk während der Aufsetzphase des Fusses leicht gebeugt.
Die Atmung sollte tief sein. Dabei aber nicht maximal ein- und ausatmen. Flache und schnelle Atemzüge vermeiden.
Ausrüstung und Bekleidung
Obwohl Walking eine gelenkschonende Sportart ist, ist gutes Schuhwerk unerlässlich! Man sollte darauf achten, dass die Schuhe auf die jeweiligen Füsse genau abgestimmt sind. Es gibt zwar spezielle Walking-Schuhe, für den Einstieg reicht jedoch ein stabiler Allround-Sportschuh völlig aus. Wichtig ist, dass der Sportschuh dem Fuss guten Halt verleiht und über eine stossdämpfende Sohle verfügt. Für Walking-Profis bietet sich der Kauf eines speziellen Walking-Schuhs an. Aufgrund der Walkingtechnik hat dieser Schuh einen niedrigen und abgeschrägten Absatz. Das abgeschrägte Profil begünstigt die Abrollbewegung des Fusses.
Um Blasen an den Füssen zu vermeiden, sollte man möglichst Strümpfe aus Polyester oder einer Polyestermischung mit geringem Baumvollanteil verwenden. Solcherlei Strümpfe halten den Schweiss von der Haut fern und bilden keine Falten.
Die Bekleidung muss v.a. bequem sein. Je nach Wetterlage und Temperatur eignet sich daher luftige oder schützenden Kleidung. An Sommertagen ist es ratsam, einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille, an Wintertagen eine warme Mütze sowie Schal und Handschuhe anzuziehen.
Autor: vivit gesundheits ag, 2008








