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Grundlagen
Hatha Yoga bedeutet wörtlich übersetzt „Yoga der Anstrengung“ und bezeichnet die indische Urform des körperlichen Yoga. Der Hatha Yoga entstand etwa im sechsten Jahrhundert und hatte seine Blütezeit um das zwölfte Jahrhundert. Mit Hilfe der körperlichen Übungen, zu denen auch intensive Atemtechniken gehören, strebten die indischen Meister nach Erweiterung ihres Bewusstseins. Da sie erkannten, dass überdurchschnittliche stabile Körperfunktionen eine wichtige Voraussetzung für das Hervorbringen der latenten (verborgenen) geistigen Potenziale des Menschen darstellen, sind im Hatha Yoga System viele Übungen mit ausgezeichneten gesundheitlichen Wirkungen enthalten.
Methoden und Ziel
Hatha Yoga ist eine Kombination von Bewegungsabläufen, Konzentrationstechniken und Praktiken der Achtsamkeit auf innere Vorgänge oder – wie es auch ausgedrückt wird – auf den Fluss der Lebensenergie (Prana) im eigenen Körper. Ein Übungsprogramm beinhaltet zumeist eine individuell angepasste Auswahl von Körper-, Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen, unterstützt von Reinigungstechniken, ethischen Richtlinien und Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise im Alltag.
Hatha Yoga bezieht den ganzen Menschen mit ein und gibt Kraft, einseitige Betätigungen körperlicher und auch intellektueller Art und Weise zu vermeiden. Krankmachende Gefühlszustände können allmählich reduziert, gesundheitsfördernde Gemütsverfassungen wie Gelassenheit, Wohlwollen, Freude und Dankbarkeit angeregt werden. Yoga erschliesst die vitalen Ressourcen im Menschen und wirkt als Gegenmittel zu Stress, zur Überreizung des Nervenssystems, zu Bewegungsarmut und anderen der Gesundheit abträglichen Verhaltensweisen. Yoga kann und soll jedoch auch aus reiner Lebenslust geübt werden. Es ist eine Methode, welche die Freude an der Bewegung mit dem Aufbau von Lebenskraft und Körperbewusstsein verbindet.
Grundsätzlich besteht für fast alle Menschen – von der Jugend bis ins hohe Alter – die Möglichkeit, mit Yoga anzufangen. Der Einstieg erfolgt angepasst an das Individuum.
Indikationen (Einsatzmöglichkeiten)
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Mögliche unerwünschte Effekte im körperlichen Bereich, insbesondere im Muskel-Skelett-System, können dann auftreten, wenn die Anforderungen die individuellen Möglichkeiten übersteigen, also wenn kein angemessenes Yogaprogramm vermittelt wird. Unter den heutigen Yogalehrenden sind entsprechende Gefahren und Kontraindikationen bekannt und als solche Bestandteil einer fundierten Ausbildung. In einem qualifizierten Yogaunterricht sollten deshalb keine negativen Folgen zu erwarten sein.
Therapeuten, Ausbildung
In der Schweiz gibt es verschiedene Berufsverbände und Organisationen, die eine seriöse mehrjährige Ausbildung zu YogalehrerInnen anbieten. Eine berufsbegleitende Schulung dauert 3 ½ bis 4 Jahre.
In den meisten grösseren Orten der Schweiz können Yogakurse besucht werden.
Weitere Informationen: Schweizer Yogaverband, Schweizerische Yogagesellschaft
Autor: vivit gesundheits ag, 2008
Hatha Yoga bedeutet wörtlich übersetzt „Yoga der Anstrengung“ und bezeichnet die indische Urform des körperlichen Yoga. Der Hatha Yoga entstand etwa im sechsten Jahrhundert und hatte seine Blütezeit um das zwölfte Jahrhundert. Mit Hilfe der körperlichen Übungen, zu denen auch intensive Atemtechniken gehören, strebten die indischen Meister nach Erweiterung ihres Bewusstseins. Da sie erkannten, dass überdurchschnittliche stabile Körperfunktionen eine wichtige Voraussetzung für das Hervorbringen der latenten (verborgenen) geistigen Potenziale des Menschen darstellen, sind im Hatha Yoga System viele Übungen mit ausgezeichneten gesundheitlichen Wirkungen enthalten.
Methoden und Ziel
Hatha Yoga ist eine Kombination von Bewegungsabläufen, Konzentrationstechniken und Praktiken der Achtsamkeit auf innere Vorgänge oder – wie es auch ausgedrückt wird – auf den Fluss der Lebensenergie (Prana) im eigenen Körper. Ein Übungsprogramm beinhaltet zumeist eine individuell angepasste Auswahl von Körper-, Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen, unterstützt von Reinigungstechniken, ethischen Richtlinien und Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise im Alltag.
Hatha Yoga bezieht den ganzen Menschen mit ein und gibt Kraft, einseitige Betätigungen körperlicher und auch intellektueller Art und Weise zu vermeiden. Krankmachende Gefühlszustände können allmählich reduziert, gesundheitsfördernde Gemütsverfassungen wie Gelassenheit, Wohlwollen, Freude und Dankbarkeit angeregt werden. Yoga erschliesst die vitalen Ressourcen im Menschen und wirkt als Gegenmittel zu Stress, zur Überreizung des Nervenssystems, zu Bewegungsarmut und anderen der Gesundheit abträglichen Verhaltensweisen. Yoga kann und soll jedoch auch aus reiner Lebenslust geübt werden. Es ist eine Methode, welche die Freude an der Bewegung mit dem Aufbau von Lebenskraft und Körperbewusstsein verbindet.
Grundsätzlich besteht für fast alle Menschen – von der Jugend bis ins hohe Alter – die Möglichkeit, mit Yoga anzufangen. Der Einstieg erfolgt angepasst an das Individuum.
Indikationen (Einsatzmöglichkeiten)
- Erhöhen der Flexibilität und der Beweglichkeit von Gelenken, Lösen von Verspannungen
- Korrektur von Fehlhaltungen, Abbau von statischem Ungleichgewicht
- Regulation von Blutdruck und Herzfrequenz
- Kräftigen und Reinigen des Atmungssystems, Optimieren des Atemvorgangs
- Intensivieren des Stoffwechsels und Fördern der Ausscheidung von giftigen Substanzen, Verbesserung der Funktion der Verdauungsorgane
- Steigern der emotionalen Stabilität, positive Wirkung auf Nervensystem und Psyche
- Erhöhen der Entspannungsfähigkeit, Besserung von Schlafstörungen und chronischen Kopfschmerzen
- Verlängern der Zeitspanne für Konzentration und Aufmerksamkeit
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Mögliche unerwünschte Effekte im körperlichen Bereich, insbesondere im Muskel-Skelett-System, können dann auftreten, wenn die Anforderungen die individuellen Möglichkeiten übersteigen, also wenn kein angemessenes Yogaprogramm vermittelt wird. Unter den heutigen Yogalehrenden sind entsprechende Gefahren und Kontraindikationen bekannt und als solche Bestandteil einer fundierten Ausbildung. In einem qualifizierten Yogaunterricht sollten deshalb keine negativen Folgen zu erwarten sein.
Therapeuten, Ausbildung
In der Schweiz gibt es verschiedene Berufsverbände und Organisationen, die eine seriöse mehrjährige Ausbildung zu YogalehrerInnen anbieten. Eine berufsbegleitende Schulung dauert 3 ½ bis 4 Jahre.
In den meisten grösseren Orten der Schweiz können Yogakurse besucht werden.
Weitere Informationen: Schweizer Yogaverband, Schweizerische Yogagesellschaft
Autor: vivit gesundheits ag, 2008








